Kapitel 81

1618 Worte

Das warme Wasser strömte über Valeries Schultern, als sie sich an die geflieste Duschwand lehnte und sich vom Dampf umhüllen ließ. Sie hätte sich entspannen und die Anspannung aus ihrem Körper lösen sollen. Doch so sehr sie es auch versuchte, ihre Gedanken rasten unaufhörlich. Ihr Bruder Adrian hatte sich in letzter Zeit seltsam verhalten. Distanziert. Zurückhaltend. Und sie wusste genau, warum. Es war ihre Schuld. Oder vielleicht nicht ganz, aber sie hatte nicht genug getan, um es zu stoppen. Seit diese Frau in ihr Leben getreten war, hatten sich die Dinge geändert. Isabelle, die hinterhältige, manipulative Zicke, die Adrian so dummerweise in ihr Haus geholt hatte, hatte ihre Krallen so tief in ihn geschlagen, dass Valerie den Bruder, mit dem sie aufgewachsen war, kaum wiedererkannte.

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