Selena saß noch lange nach Nathans Weggang auf der Terrasse und starrte auf das unberührte Glas Orangensaft. Die Morgenbrise fühlte sich kühl auf ihrer Haut an, doch in ihrem Kopf brannten Gedanken, die sie nicht haben wollte. Mafias lassen sich nicht scheiden. Dieser eine Satz hatte alles, was sie über ihre Situation zu wissen glaubte, zunichte gemacht. Sie hatte einen Vertrag unterschrieben, in dem Glauben, dass sie nach dessen Abschluss frei sein würde. Aber jetzt? Jetzt saß sie in der Falle. Schritte hallten hinter ihr wider. Sie drehte sich um und sah Maria zögernd in der Tür stehen. „Frau“, sagte Maria leise. „Das Frühstück ist fertig. Soll ich es herbringen?“ Selena schüttelte den Kopf und zwang sich zu einem Lächeln. „Nein, ich esse drinnen.“ Maria nickte und verschwand wiede

