Kapitel 109

1649 Worte

Selene saß auf der Bettkante, ihre Finger griffen leicht nach dem Stoff ihres Kleides. Der Raum war still, ihre Gedanken jedoch nicht. Ihr Vater war in Ghosts Händen. Doch sie verspürte keine Panik, keinen überwältigenden Drang zu handeln. Sie hatte vor langer Zeit gelernt, dass er nie wirklich ein Vater für sie gewesen war, sondern nur ein Mann, der zufällig ihr Blut teilte. Und wenn es eines gab, das sie verstand, dann war es, dass Adrian das schaffen würde. Ein leises Klopfen unterbrach ihre Gedanken, und die Tür knarrte auf. Adrian trat ein, seine Anwesenheit erfüllte den Raum mühelos. „Du solltest dich etwas ausruhen“, sagte er mit ruhiger Stimme. Selene begegnete seinem Blick. „Werde ich.“ Sie fragte nicht nach Plänen und verlangte auch nicht, mitzumachen. Sie war nicht leicht

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