Selena öffnete Adrians Zimmertür und war überrascht, ihn dort sitzen zu sehen. Er hatte die letzten Tage nicht in diesem Zimmer geschlafen, und sie hatte nicht erwartet, ihn jetzt zu sehen. Das Zimmer war dunkel, nur das schwindende Licht draußen vor dem Fenster erhellte es. Adrians Blick zuckte hoch, ihr in die Augen, sein Gesichtsausdruck undurchschaubar. „Was machst du hier?“, fragte Selena und trat weiter ins Zimmer. Sie wusste nicht, warum es sie störte, aber ihn hier zu sehen, in dem Raum, der sich früher wie ein Zuhause angefühlt hatte, machte sie unruhig. Adrian antwortete nicht sofort. Er starrte sie einen Moment lang mit angespannten Zähnen an. Dann durchbrach seine Stimme die Stille, leise und kalt. „Ekelt es dich an, deinen Mann in seinem Zimmer zu sehen?“ Selena runzelte di

