Adrians Brust hob und senkte sich mit jedem Atemzug, seine Hände ruhten noch immer auf ihrem Körper, als hielten sie ihn fest. Die Stille breitete sich zwischen ihnen aus, schwer und dicht von unausgesprochenen Worten. Dann, ohne Vorwarnung, küsste er sie erneut, diesmal sanfter, doch das Verlangen in seiner Berührung war nicht geringer geworden. Seine Lippen waren jetzt sanft, fast flehend, als wollte er den Schaden wiedergutmachen, um die Gewissheit zu finden, dass sie noch ihm gehörte. Doch dann, als hätte ein Schalter umgelegt, zog er sich zurück, seine Augen verengten sich. „Du bist so eine Schlampe“, fauchte er mit giftiger Stimme. „Sieh dich an, so empfänglich für mich. Und für Nathan auch.“ Selenas Herz hämmerte in ihrer Brust, ihr Atem kam stoßweise. Sie schlug ihm ins Gesicht,

