Kapitel 11. Oberhalb der Falltüren

2386 Worte

Kapitel 11. Oberhalb der Falltüren Am nächsten Tag sah er sie in der Oper. Sie trug immer noch den schlichten Goldring. Sie war sanft und freundlich zu ihm. Sie sprach mit ihm über die Pläne, die er schmiedete, über seine Zukunft, über seine Karriere. Er teilte ihr mit, dass der Termin für die Polarexpedition vorverlegt worden sei und dass er Frankreich in drei Wochen oder spätestens in einem Monat verlassen werde. Sie schlug ihm fast fröhlich vor, er solle die Reise mit Freude betrachten, als eine Etappe auf seinem Weg zum Ruhm. Und als er erwiderte, dass Ruhm ohne Liebe in seinen Augen keine Attraktion sei, behandelte sie ihn wie ein Kind, dessen Sorgen nur von kurzer Dauer seien. "Wie kannst du so leichtfertig über so ernste Dinge sprechen?", fragte er. "Vielleicht werden wir uns nie

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