Kapitel 10. Vergiss den Namen der Stimme des Mannes

1677 Worte

Kapitel 10. Vergiss den Namen der Stimme des Mannes Am Tag, nachdem Christine vor seinen Augen in einer Art Benommenheit verschwunden war, die ihn noch immer an den Beweisen seiner Sinne zweifeln ließ, kam M. le Vicomte de Chagny zu Mamma Valerius, um sich zu erkundigen. Ihm bot sich ein bezauberndes Bild. Christine selbst saß am Bett der alten Dame, die sich auf die Kissen gestützt hatte und strickte. Die Wangen des jungen Mädchens waren wieder rosa und weiß. Die dunklen Ringe um ihre Augen waren verschwunden. Raoul erkannte nicht mehr das tragische Gesicht vom Vortag. Wäre der Schleier der Melancholie über diesen bezaubernden Zügen dem jungen Mann nicht noch als letzte Spur des unheimlichen Dramas erschienen, in dem sich das geheimnisvolle Kind abmühte, hätte er glauben können, dass Chr

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