Erzähler perspektive Rückblende geht weiter Die Nacht, in der Anna starb. Das Haus fühlte sich unheimlich still an. Die Stille trug an diesem Abend Gewicht, als wüssten die Wände genau, welche Wahrheit gerade ans Licht gekommen war. Ein einst warmes Zuhause lag nun unter einem kalten Schleier der Angst. Anna saß zusammengerollt auf ihrem Bett, die Knie fest an ihre Brust gedrückt, als könnte allein dieser Druck ihr zerbrechendes Herz vor dem endgültigen Zusammenbruch bewahren. Ihre Atemzüge waren zu schnell, zu flach. Angst prickelte auf ihrer Haut wie winzige Glassplitter. Ihre Hände zitterten unentwegt, selbst lange nachdem sie heimlich zurückgekehrt war. Jedes Mal, wenn sie die Augen schloss, sah sie ihn wieder. Ihren Vater. Klatschend. Lachend. Genießend, wie ein anderer Mensch l

