Lunas Perspektive Nach Dylans Besuch früher am Tag ging ich direkt zur Kinderstube und fand Tamara bereits dort vor. Wie immer war sie damit beschäftigt, den Raum ordentlich zu halten. Sie wischte gerade Staub von einem der Regale, als sie sich beim Geräusch der öffnenden Tür umdrehte. „Ist dein Bruder schon wieder weg?“ fragte sie und sah über ihre Schulter zu mir, als ich eintrat. Ich trat ganz hinein und setzte mich auf den gepolsterten Stuhl in der Nähe des Fensters. „Ja, er ist schon weg,“ antwortete ich leise. „Oh, das ging aber schnell.“ Tamara drehte sich ganz zu mir um und stemmte die Hände in die Hüften. „Ich dachte, er wollte dich heute besuchen,“ fügte sie hinzu. Ich zuckte mit den Schultern. „Er wollte nur nach mir sehen – um sicherzugehen, dass es mir gut geht,“ sagte i

