Kapitel 3 – 1:1

1875 Worte
Die Sonne strömte durch die schweren Vorhänge, als ich das Zimmer wieder betrat, einen Stapel Kleidung in den Armen. Ich beobachtete sie vom Türrahmen aus, nahm die trotzige Linie ihres Kiefers wahr, sogar im Schlaf. Sie war zerbrechlich, ja, aber da war auch Feuer. Ein Feuer, das ich zu entfachen gedachte. „Wach auf, Seraphina“, befahl ich. „Zeit, sich anzuziehen.“ Ihre Augen flatterten auf, weiteten sich, als sie meine trafen. Ein Aufblitzen von Angst wich schnell störrischem Trotz. Ich rechnete mit Widerstand. Aber sie stemmte sich hoch, das dünne Nachthemd rutschte hoch über ihre Oberschenkel. Ich schaute weg. Schon der Anblick ihres Nackens erregte mich. Geschweige denn ihre Schenkel. Ich legte die Kleidung aufs Bett: weiche Baumwollunterwäsche, eine lockere, dunkle Jeans und ein schlichtes, enges T-Shirt. Praktisch. Für die Reise. Aber selbst einfache Kleidung an ihr würde eine Herausforderung sein. „Mach dich fertig“, wiederholte ich. Sie starrte mich an, Brust hob und senkte sich leicht. Doch sie griff nach der Kleidung, Bewegungen bedacht, als wäre jede Berührung eine Rebellion. Sie zog das Nachthemd über den Kopf. Mein Atem stockte. Ich hätte wegschauen sollen, aber es war zu spät. Ihre Brüste, voll und frei, schwangen sanft bei jeder Bewegung. Ihre Nippel waren bereits hart von der Kälte der Klimaanlage. Sie drehte mir bewusst den Rücken zu, beugte sich in der Taille, um den Slip anzuziehen. Die Kurve ihrer Wirbelsäule, das trotzige Auseinanderweichen ihrer Hüften, ihr Hintern… jede Linie ihres Körpers war eine Herausforderung. Dann nagte die rosige Öffnung an mir. Ich spürte das vertraute Ziehen in meiner Boxershorts. Schon jetzt, Sera? fragte ich mich. Die Seraphina, die ich kannte, war unschuldig. Nicht diese, die von Verführung wusste und wie man Männer leiden lässt. Als sie den Slip hochzog, wackelte sie mit dem Hintern. Rechts nach links. Meine Augen folgten. Und ich wünschte, sie hätte gezögert beim Hochziehen. Ich wollte mehr sehen. Sie richtete sich auf und drehte sich wieder zu mir. Dann kämpfte sie mit dem BH. Es war ein schlichter, beiger, aber er schien sich zu wehren, spannte sich straff. Sie drückte ihre Brüste hoch, rund und voll, versuchte, sie zurechtzurücken. Eine rohe, unbewusste Bewegung, die nach Versuchung schrie. Sie schaute mich nicht an. Kein einziges Mal. Sie wusste genau, was sie tat. Und ich war ihr gefesseltes Publikum. Meine Selbstbeherrschung begann zu reißen. Ich schloss die Distanz. Meine Hände legten sich auf ihre Taille, zogen sie fest an mich. Ihr Atem stockte. Endlich schaute sie mich an, Augen weit, ein Sturm aus Wut und etwas anderem… Erkenntnis? Verlangen? Brust an Brust, ihre Brüste drückten sich noch weiter vor, sodass ich von oben einen Nippel sah. Ich umfasste ihre Wange, Daumen strich über die weiche Haut, hob ihr Gesicht an. Ihre Lippen öffneten sich leicht. Rief sie nach einem Kuss? fragte ich mich. Aber ich wagte es nicht. Sie musste es verlangen. Ihr Duft – rein, unschuldig, doch so mächtig – erfüllte meine Sinne. Als Antwort zog sie mich näher. Meine Erektion, die schon gegen den Stoff drückte, presste sich hart gegen ihren Bauch. Ein tiefes Knurren grollte in meiner Brust. Sie war Feuer. Reines Feuer. Ihre Finger gruben sich in die Haare in meinem Nacken, zogen mein Gesicht zu ihrem herunter. „Was willst du?“, raunte ich. Ich wollte, dass sie es sagte. Nur damit ich sie küssen konnte. „Dass du leidest“, flüsterte sie zurück. Die Worte trafen mich wie ein Schlag. Mein Kiefer spannte sich. Das war ein Spiel. Und ich hatte nicht vor zu verlieren. Ich zog sie noch enger, Griff um ihre Taille festigte sich, ignorierte das Pochen in meiner Leiste. „Ich habe noch nie etwas gewollt und nicht bekommen, Seraphina. Teste mich nicht.“ Ein Funke Triumph blitzte in ihrem Gesicht auf. „Nun, was du jetzt gesehen hast, wird das Letzte sein, was du je siehst. Betrachte es als Trailer eines Films, den du nie zu sehen bekommst“, sagte sie. Meine Kontrolle brach. Ich stieß sie weg, hart, die plötzliche Bewegung ließ sie einen Schritt zurücktaumeln. Meine Brust hob und senkte sich. „Ich werde dich brechen, Seraphina. Ich werde dich nass machen, ohne einzudringen, dich nach Erlösung betteln lassen, aber ich werde nicht nachgeben. Nicht, bevor du es mir sagst.“ Ich biss die Worte heraus, mein Verlangen eine Qual. „Nicht, bevor du mich genauso willst wie ich dich.“ Ich drehte mich auf dem Absatz um und ging hinaus, knallte die Tür hinter mir zu. Draußen, im kühlen, stillen Flur, lehnte ich den Kopf gegen das polierte Holz der Tür, atmete schwer. Meine Hand fuhr instinktiv in meine Hose, streichelte mich grob durch den Stoff. Das Bild von ihr, trotzig, halb angezogen, Brüste schwankend, ihre rosige Honigöffnung… es brannte sich hinter meine Lider. „Boss? Brauchen Sie mich?“ Eine melodische Stimme erreichte mich. Ich schaute auf. Es war Mazikeen, meine Stellvertreterin, eine Frau von atemberaubender Schönheit und unheimlicher Ruhe. Ihre dunklen, mandelförmigen Augen waren durchdringend, entgingen nichts. Sie trug wie immer schlichtes Schwarz, ein stiller, tödlicher Schatten. „Nein, Mazikeen“, sagte ich und zwang meine Stimme zu Gleichmut. Ich musste weg. Diesen unbändigen Hunger ersticken. Ich stieß mich von der Tür ab und eilte den Flur hinunter, weg von ihrem betörenden Duft, weg von der Herausforderung, die sie darstellte. Dreißig Minuten später kehrte ich zurück, nachdem ich meine Fassung wiedergewonnen hatte. Obwohl ein dumpfer Schmerz tief in meinem Inneren blieb. Meine Augen waren gesenkt, bewusste Anstrengung, ihren Blick zu meiden, oder falls sie noch nackt war. Sie stand am Fenster, mit dem Rücken zu mir, dieselbe trotzige Haltung. „Ich gehe nicht nach Mexiko“, sagte sie, als hätte sie auf mich gewartet. Ich blieb im Türrahmen stehen. „Ich frage nicht, Seraphina. Ich nehme dich mit.“ Ich durchquerte den Raum, packte ihre Hand und zog. Sie stolperte, fiel in Schritt mit mir. Sie wehrte sich, drehte ihr Handgelenk, zog mit überraschender Kraft zurück. Aber ich war stärker. Ich zerrte sie aus dem Zimmer, den Flur entlang, die breite Marmortreppe hinunter, zum Privatjet, der auf dem Rollfeld wartete. „Mazikeen! Schnall sie im Jet fest!“, bellte ich, meine Stimme hallte durch den riesigen Hangar. Jetzt kam mein Onkel auf mich zu, mit dem gesamten Trupp. Zwei Zimmermädchen und zwei Schläger, alle mit unserem Gepäck. Mazikeen bewegte sich mit stiller Effizienz und erreichte Seraphina im Nu. Ihre Hand griff nach Seraphinas Arm, um sie zu führen. Doch Seraphina explodierte vor Wut. Ihre Hand schoss hervor, ein scharfer Knall hallte durch den Hangar, als sie Mazikeen ins Gesicht schlug. Mazikeen erstarrte. Ihr Gesicht verhärtete sich, Augen verengten sich zu gefährlichen Schlitzen. Sie schaute zu mir. Ich erwiderte ihren Blick nur mit leichtem Kopfschütteln. Nein. Noch nicht. Sie wandte sich wieder Seraphina zu. Sie starrten sich lange an, ein stummer Kampf der Willen. Dann packte Mazikeen Seraphinas Arm, nicht sanft, und zerrte sie entschlossen zum Jet. Mein Onkel, Marco Torricelli, mein langjähriger Berater, erreichte mich. „Boss“, begann er leise, „lass sie gehen. Dieses Mädchen… sie ist eine Schwachstelle. Du legst dich bloß.“ Ich unterbrach ihn, Blick noch auf Seraphina gerichtet, die gegen Mazikeen ankämpfte. „Ich hab’s im Griff, Sir. Es ist, was ich tun muss“, knurrte ich, Stimme ließ keinen Widerspruch zu. Ich kannte die Risiken. Aber manche Dinge waren das Risiko wert. Ich sah zu, wie Mazikeen Seraphina die Treppe zum Jet hinaufzerrte. Fünf Minuten später ging ich hinein. Seraphina war bereits in einen plüschigen Ledersitz geschnallt, sechs Gurte straff über Brust, Hände, Schoß und beide Beine gezogen. Mazikeen sicherte gerade die letzte Schnalle. „Bequem, Seraphina?“, fragte ich. Sie antwortete nicht. Ihre Augen waren auf das Fenster gerichtet, Kiefer angespannt. Ich kniete mich neben ihren Sitz, Gesicht nah an ihrem. „Mazikeen“, begann ich, Blick über meine Stellvertreterin schweifend, „ist eine treue Gefährtin. In manchen alten Texten hieß es, Mazikeen sei ein Succubus, eine von Luzifers Vertrauten. Mächtig. Gefährlich. Ihre Loyalität steht über allem. Beleidige sie noch einmal, Seraphina, und du bekommst mehr als nur ihr verhärtetes Gesicht zu spüren.“ Ich hielt inne, ließ die Warnung einsinken. Mein Blick kehrte zu Seraphinas trotziger Silhouette zurück. Und dann traf es mich. Die ganze Show im Zimmer. Die Kleidung. Die absichtliche Art, wie sie sich angezogen – oder ausgezogen – hatte. Sie war nicht nur trotzig. Sie flirtete. Sie versuchte, mich zu verführen, irgendeine Form von Kontrolle zu gewinnen, mich hart zu machen und mir nichts zu geben. Mich leiden zu lassen. Die Erkenntnis zündete kalte Wut in meinem Bauch, vermischte sich mit der anhaltenden Hitze meines Verlangens. Sie spielte mit Feuer. Und ich war kurz davor, ihr zu zeigen, wie heiß es werden konnte. „Mazikeen, das reicht“, sagte ich, und sie ging. Ein dunkles Lächeln berührte meine Lippen. Sie war gefesselt. „Du magst Spiele, Seraphina? Dann spielen wir.“ Meine Hand tauchte in ihren BH. Sie zuckte zusammen. Ich spürte die Fülle ihrer Brust in meiner Handfläche. Weich und hart zugleich bei tieferem Griff. Sie presste die Lippen zusammen. „Das gefällt mir, Baby Girl“, sagte ich und schnaubte. Dann fanden meine Finger ihren Nippel und umkreisten ihn. Er verhärtete sich fast sofort unter meiner Berührung. Sie hielt den Atem an, Gesicht erstarrt, aber ich spürte das feine Zittern ihres Körpers. Ich hatte Frauen erforscht. Aber meine Erfahrung hatte mir nicht beigebracht, mich zu beherrschen. Ich kannte die Stoffe eines Frauenkörpers besser als die meisten. Es brauchte nur eine Berührung, und Dominanz für mehr Berührung bedeutete mehr Reaktion. Das war Dominanz. Ihr Nippel drückte gegen meinen Finger. Ich lächelte und schaute in ihr Gesicht. „Was tust du?“, fragte sie, ohne mich anzusehen. Ich zog meine Hand langsam und bedacht aus ihrem BH, ließ die kühle Luft einen Moment auf ihre Haut treffen. Dann tauchten meine Finger tiefer, unter den Bund ihrer weiten Jeans. Sie keuchte, ein kleines, ersticktes Geräusch. Sie beugte sich nach innen, versuchte, mich zu stoppen, aber es war zwecklos. Meine Hand glitt unter den dünnen Stoff ihres Slips, fand sie warm und nass. Ich tastete, mein Zeigefinger strich über ihren Kitzler. Ihre Augen schlossen sich fest. Ein rauer Atemzug riss aus ihrer Kehle. Ihr Körper bog sich leicht, unwillkürlich. Ich spürte, wie die Nässe unter meiner Berührung aufblühte, ein heißer, unbestreitbarer Beweis ihrer Erregung. Also kannst du nass werden, für mich? sagte ich zu mir selbst. Ich drückte tiefer, zu ihrer Öffnung. Sie zuckte zusammen. Ihr Schenkel presste sich gegen meine Hand. „Bitte“, flüsterte sie. „Du bettelst“, sagte ich. Unsere Münder standen offen. Wenn sie danach rief, würde ich mich vorbeugen und sie küssen. „Bitte…“ Ich zog meine Hand zurück, langsam, verweilend, sah ihren Körper zittern, Augen noch geschlossen, Lippen geteilt in einem stummen Keuchen. Ich beugte mich vor, Mund streifte ihr Ohr, flüsterte: „Der Stand ist 1:1, cara mia.“ Ich stand auf, ließ sie keuchend zurück, Brust hob und senkte sich. Als ich ging, hörte ich ein leises, frustriertes Schnauben von ihren Lippen. Gut! Das Spiel hatte gerade erst begonnen. Und ich wusste genau, wie man gewinnt. „Fick dich, Alessandro, fick dich!“ Sagte sie, als ich wegging.
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