Kapitel 13 – Das Siegel des Mondes

490 Worte

Das Echo von Adrians Heulen vibrierte noch in den Wänden, als Lucien das Rudel mit einer einzigen Handbewegung zum Schweigen brachte. Seine Augen blitzten, ein grausamer Funke darin. „Er wagt es, unsere Höhle zu betreten,“ knurrte er. „Dumm. Sehr dumm.“ Mit einem Brüllen schickte er die meisten seiner Krieger hinaus. Die Höhle füllte sich mit donnernden Schritten, Krallen kratzten über den Stein, und bald hallte nur noch der Widerhall des Abzugs durch die Dunkelheit. Elena blieb zurück, zusammen mit Lucien und wenigen anderen Rudelwächtern. Das Feuer im Zentrum des Ritualkreises flackerte, die Schale mit Blut dampfte weiter, ein unheilvolles Herz, das im Takt schlug. Lucien trat langsam an sie heran, sein Schatten riesig auf der Felswand. „Jetzt wirst du sehen, Menschenkind. Was er nie

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