Der Wald lag dunkel hinter ihnen, als Adrian endlich mit seinem Trupp das Dorf erreichte. Die Dächer schimmerten im Licht der untergehenden Sonne, Rauch stieg friedlich aus den Schornsteinen. Für die Männer, die mit ihm gekämpft hatten, war es ein Ort der Ruhe, ein Versprechen von Sicherheit. Doch Adrian selbst spürte keine Ruhe. Die Schatten, die sich in seine Gedanken gefressen hatten, gingen nicht von ihm. Kaels Magie war stärker und hinterlistiger, als er es erwartet hatte – und sie hatte ihn geprüft, hatte ihn gezwungen, seinen Schwur zu erneuern. Elena stand am Rand des Dorfes. Sie hatte auf ihn gewartet, die ganze Zeit, unbewegt, wie ein fester Punkt in der Unruhe. Ihr Blick bohrte sich in ihn, er konnte sehen, dass sie längst wusste, dass etwas geschehen war. „Adrian,“ flüsterte

