Kapitel 75 - Das Flüstern des Waldes

1434 Worte

Der Morgen brach stiller an, als es für diese Jahreszeit üblich war. Normalerweise weckte das Krähen des Hahns das Dorf, gefolgt vom dumpfen Klopfen der Schmiede, dem Rufen der Händler und dem Lachen der Kinder. Doch heute schien selbst die Sonne vorsichtig über den Horizont zu spähen, als wolle sie prüfen, ob es sicher war, den neuen Tag einzuleiten. Elena trat aus der Hütte, das Kind auf der Hüfte. Ihr Blick glitt über die Felder, die noch im sanften Dunst lagen, und weiter zum Wald. Etwas lag in der Luft. Etwas, das sie nicht benennen konnte. Es war, als würde der Nebel sie beobachten. Hinter ihr trat Adrian aus der Tür, seine Schultern breiter als je zuvor, sein Blick wachsam. Er trug bereits seine Waffen, als hätte er sie im Schlaf ergriffen. „Du hast es auch gespürt,“ sagte Elena

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