Der Wald war still, so still, dass selbst das Rauschen der Blätter wie ein fernes Flüstern wirkte. Adrian bewegte sich an der Spitze der Gruppe, die Muskeln angespannt, jeder Schritt lautlos, jeder Atemzug kontrolliert. Neben ihm lief Elena, den Bogen gespannt, die Augen wachsam auf die Dunkelheit gerichtet. Hinter ihnen folgten Bran, drei weitere Wölfe und eine Handvoll Dorfbewohner mit Bögen und Speeren. Die Nacht war kalt, der Nebel hing tief zwischen den Stämmen, und jeder Schatten konnte ein Feind sein. Der Mond stand wie ein silbernes Auge am Himmel und warf sein fahles Licht auf den Pfad, den sie verfolgten. Spuren führten tiefer in den Wald, frische Abdrücke von Pfoten, tiefe Rillen im Boden, als wäre ein schwerer Körper gezogen worden. „Das ist die Spur,“ murmelte Bran. Seine St

