39.

948 Worte

Die Stille ist ohrenbetäubend. Ich kann nichts sehen, nichts hören – nur das Pochen meines eigenen Herzens, das sich wie ein Trommelschlag in meinem Kopf ausbreitet. “Was ist passiert?”, flüstere ich, mehr zu mir selbst als zu jemandem anderen. Doch die Dunkelheit bleibt mein einziger Begleiter, und ich frage mich, ob ich überhaupt noch an der Grenze zwischen den Welten stehe oder bereits in einer neuen Dimension gefangen bin. Ich bewege meine Hand vor meinem Gesicht, aber es gibt keine Bewegung. Keine Luft, die sich anfühlt. Kein Licht, das meine Finger berührt. Nur Leere. „Ayra…“ Der vertraute Klang seiner Stimme lässt mich zusammenzucken. Weldon. „Weldon?“, rufe ich verzweifelt, doch kein Echo antwortet. Nur die Leere. Ich versuche, meinen Atem zu beruhigen, doch die Dunkelheit sch

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