40.

957 Worte

Ich fühle, wie der Boden unter meinen Füßen verschwindet, und ein eisiger Schauer fährt mir über den Rücken. Mein Körper wird von der Dunkelheit verschlungen, und der Schrei von Leon hallt immer noch in meinen Ohren. Es ist, als ob die Welt um mich herum auseinanderbricht, und ich versuche, mich zu orientieren, doch alles ist so schwer fassbar, so unreal. „Ayra!“ Der Ruf kommt erneut, näher, durchdringender – und plötzlich, als hätte sich alles um mich herum in Luft aufgelöst, finde ich mich in einer anderen Umgebung wieder. Die Dunkelheit ist verschwunden, und stattdessen ist es ein grelles, schmerzhaftes Licht, das meine Augen blendet. Ich blinzele, versuche, meinen Blick zu schärfen, und erkenne schließlich die Umrisse von etwas – oder besser gesagt, jemandem. „Leon?“ Meine Stimme is

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