23.

1053 Worte

Kapitel 23 Die Sonne steht hoch am Himmel, als wir uns aufmachen, Leon und ich. Maya bleibt in der Wohnung zurück, um weiter die Notizen zu durchforsten und neue Informationen zu sammeln. Die Straßen sind belebt, doch in mir wächst die Anspannung mit jedem Schritt. „Also, wo genau gehen wir hin?“ frage ich und sehe Leon von der Seite an. „Ein Café“, sagt er schlicht. „Wir treffen jemanden, der uns vielleicht helfen kann.“ „Jemanden? Wer?“ Ich bleibe stehen, meine Stimme schärfer, als ich beabsichtigt habe. Leon bleibt ebenfalls stehen und dreht sich zu mir um. Sein Gesichtsausdruck ist ruhig, aber ernst. „Jemand, der Kontakte hat. Ich vertraue ihm. Aber das hier muss diskret ablaufen, Ayra.“ „Diskret“, wiederhole ich trocken. „Weiß er überhaupt, wer ich bin?“ Leon schüttelt den Kopf

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