22.

1001 Worte

Die Worte von Leon hängen schwer in der Luft, während wir schweigend zurückfahren. Maya hat die Hände fest um das Lenkrad gelegt, ihr Blick ist starr auf die Straße gerichtet. Ich spüre, wie meine Hände leicht zittern, obwohl ich sie in meinen Schoß presse. Es ist, als würde die Kälte der Nacht durch meine Haut kriechen und mich bis ins Innerste erfrieren lassen. „Hast du mitbekommen, wie viele es ungefähr waren?“ Maya bricht schließlich das Schweigen. Ihre Stimme ist ruhig, aber in ihrem Ton schwingt ein Hauch von Anspannung mit. „Vielleicht zwölf oder dreizehn“, antworte ich und blicke aus dem Fenster in die Dunkelheit. „Nicht mehr. Aber es war klar, dass sie gut organisiert sind.“ „Und diese Frau… diejenige, die dich angesprochen hat?“ Leon dreht sich leicht zu mir, seine Augen aufme

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