Die alte Werkstatt am Rande von Altona war ein kalter, düsterer Unterschlupf – die Wände fleckig, der Boden mit Staub bedeckt, und der Geruch von Rost lag schwer in der Luft. Lukas Teufel saß auf einer umgedrehten Kiste, die Boxhandschuhe in den Händen, seine Augen funkelten vor Entschlossenheit. Sein Körper war ein Flickenteppich aus Schmerzen – die Wunden an Bein und Arm pochten –, aber sein Grinsen war breit, ein Zeichen, dass er bereit war, alles zu geben. Hanna Sturm stand an einem wackeligen Tisch, Annas Fabrik-Skizze und Mias Satellitenbilder vor sich ausgebreitet. Ihre Hände zitterten leicht, der Verband an ihrem Arm war fleckig, doch ihre Stimme war fest. „Lager 7, acht Uhr“, sagte sie. „Ivan sagt, Volkov kommt persönlich – das ist unsere Chance.“„Und wenn er lügt?“ fragte Klara

