Kpaitel57

1171 Worte

KAPITEL SIEBENUNDFÜNFZIG Irina Mit tränengefüllten Augen sah ich zu, wie Roberto mich zurück in die Hände meines schlimmsten Feindes fuhr. Ich konnte nur noch weinen, stille Tränen, die unaufhörlich über mein Gesicht strömten. Meine Bitten verhallten ungehört. Roberto tat so, als wäre ich gar nicht da. Er fluchte unaufhörlich über alles, was ihm in den Weg kam. Über den Verkehr, über die roten Ampeln, über jedes Auto, das vor uns zu langsam fuhr. Er blickte besessen auf seine Uhr. Sein Kiefer war so fest zusammengebissen, dass ich dachte, seine Zähne würden brechen. „Uns läuft die Zeit davon“, murmelte er. „Verdammt, uns läuft die Zeit davon!“ Ich saß auf dem Beifahrersitz. Meine Hände lagen auf meinem Babybauch, ich versuchte, das Baby zu beruhigen, das heftig strampelte. Das Bab

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