PROLOG: DAS GEHEIMNIS AM POOL
Myla lief barfuß den breiten Korridor entlang. Sie hatte wieder einmal nicht schlafen können; nicht nach der Art, wie Hayden sie heute Abend kaum eines Blickes gewürdigt hatte, als sie versucht hatte, ein wenig Intimität aufzubauen. Sie ging ziellos umher, in der Hoffnung, dass der Spaziergang das Sehnen zwischen ihren Beinen lindern würde. Als sie den gewölbten Korridor passierte, der zum Innenpool führte, hielt sie inne. Ihre Stirn legte sich in Falten, als sie bemerkte, dass das Licht brannte und die Glastüren offen standen.
„Das ist seltsam. Meredith vergisst eigentlich nie, ordentlich abzuschließen, bevor sie nach Hause geht“, murmelte sie vor sich hin, änderte die Richtung und steuerte auf den Poolbereich zu.
Am hinteren Ende des Poolbereichs befanden sich eine Sauna und ein Whirlpool auf einer Plattform mit Blick auf den Wasserfall.
Der Pool selbst wurde von einem künstlichen Wasserfall gespeist und war von Bäumen, Sträuchern und Blumen umgeben, was ihm das Flair einer abgelegenen Privatinsel verlieh. In der Mitte des großen Beckens befand sich eine künstliche Insel, auf der sich etwa vier Erwachsene ausstrecken und bequem tun konnten, was immer sie wollten. Und sie und ihr Ehemann Hayden hatten an diesem Ort schon eine Menge von diesem „Was-immer-sie-wollten“ getan.
Dies war einer ihrer Lieblingsorte im ganzen Anwesen.
Vorsichtig betrat sie den Poolbereich und blieb hinter einigen Kübelpflanzen und Blumen stehen. Sie runzelte die Stirn, als sie zwei Shorts am Beckenrand liegen sah, aber sonst war niemand zu entdecken.
Plötzlich tauchten zwei Männerköpfe aus dem Wasser auf, die in die entgegengesetzte Richtung blickten. Myla lächelte und entspannte sich, als sie die Rückentattoos der beiden besten Freunde ihres Mannes erkannte: Beck Garner und Jared Lotto.
Niemand sollte infrage stellen, warum sie die beiden an ihren Tattoos erkannte. Wenn man die Gelegenheit hätte, die sexy, muskulösen Rücken dieser Männer zu sehen, würde man automatisch auch jedes Detail im Gedächtnis behalten.
Sie öffnete den Mund, um sie zu rufen, als sie begannen, sich zum gegenüberliegenden Beckenrand zu bewegen. Doch die Worte starben ihr im Hals ab, als sie sich mit einem lockeren Sprung aus dem Wasser hievten und im goldenen Licht aufstanden. Sie waren … nackt! Und nach den dicken, erigierten Schwänzen zu urteilen, die von ihren Körpern abstanden, dachten sie an s*x. Beck wandte sich von ihr ab, um Jared etwas zuzuflüstern, und präsentierte ihr dabei den Anblick eines der heißesten Hintern, die sie je gesehen hatte.
„Oh mein Gott … fick mich“, flüsterte sie zu sich selbst, die Augen wie gebannt auf die wunderschönen nackten Körper vor ihr gerichtet. Das goldene Licht betonte die Art und Weise, wie das Wasser an ihren glatten Muskeln hinunterlief.
Mylas Augen folgten unbewusst einem Wassertropfen, der von Becks Schulter über seinen Rücken und über seinen festen, muskulösen Hintern glitt. Sie stellte sich vor, wie ihre Zunge demselben Pfad folgte.
„Verdammt! Ich muss hier sofort verschwinden“, flüsterte sie, während die Schuldgefühle an ihr nagten.
Noch bevor sie sich abwenden konnte, packte Beck Jared im Nacken und zog ihn in einen heißen Kuss mit offenem Mund.
Sie keuchte schockiert auf und hielt sich schnell den Mund zu. Sie küssen sich?!, dachte sie. Seit wann sind sie schwul … oder sollte sie sagen: bi? Beide sahen so … aus.
Ihr Herz hämmerte wild in ihrer Brust, während sie ihre Augen anstrengte, um durch das dichte Laub mehr zu sehen.
Becks Hände glitten Jareds nasse Brust hinauf. Jared knurrte tief in seiner Kehle und riss ihn näher zu sich. Seine Hand glitt zwischen ihre Körper und packte Becks Schwanz. Er bearbeitete ihn, bis sie ihn in Jareds Mund stöhnen hörte. Er ließ Becks Glied los und drückte gegen seine Schulter, bis dieser vor ihm auf die Knie sank, den Mund offen und die Zunge ausgestreckt.
Jareds Augen schlossen sich vor Erregung halb, als er seinen dicken, langen Schwanz in die Hand nahm und ihn langsam streichelte, wobei er ihn gegen Becks Lippen und Zunge rieb. Dann legte er seine Hand fest um Becks Hinterkopf, hielt ihn in Position und stieß seinen dicken Schwanz in Becks Mund, um ihn oral zu ficken.
Ein Schauer der Erregung jagte Mylas Wirbelsäule hinunter und setzte sich in ihrer p***y fest, während sie zusah, wie Jareds dicker Schaft vor- und zurückstieß. Beck griff nach unten, packte seinen eigenen Schwanz und melkte ihn. Sie stieß ein leises Summen aus, als sie beobachtete, wie ein Tropfen Lusttropfen auf der Spitze seines p***s glänzte, bevor sein Daumen die Flüssigkeit um die pralle Eichel verteilte. Dann wurde seine Hand schneller und schneller, während er mit der anderen nach oben griff und begann, Jareds Eier zu liebkosen.
Myla konnte ihren Blick nicht von ihnen abwenden; die Bewegungen besaßen eine unerwartete Schönheit. Es war der faszinierendste und erotischste Anblick, den sie je gesehen hatte. Gierig beobachtete sie sie, während die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln zunahm und ihre Klitoris zu pochen begann.
Mylas Hand glitt zwischen ihre Beine und rieb ihre geschwollene Klitoris, während sie davon fantasierte, Teil der Szene zu sein, die sich vor ihr abspielte. Es war so lange her, seit sie einen dicken Schwanz auf ihrer Zunge gespürt hatte; so lange her, seit sie Haydens Schwanz gelutscht hatte, bis er ihr sein Sperma in den Rachen schoss.
Plötzlich löste Beck seinen Mund von Jareds Schwanz und stieß ein sexy Stöhnen aus. Die Hand, mit der er sich selbst befriedigte, wurde schneller, und wenige Sekunden später brach das Sperma aus seinem Glied hervor und besudelte seine Hand.
Jared blickte auf sein gerötetes Gesicht hinunter, Bewunderung glänzte in seinen Augen. „Verdammt, Baby, ich werde es immer lieben, wie du aussiehst, wenn du kommst“, sagte er zärtlich und strich ihm mit der Hand durchs Haar.
Dann zog er Beck hoch, gab ihm einen tiefen Kuss und wirbelte ihn herum. „Ich bin noch nicht fertig mit dir“, sagte er, während er ihn zu einer nahegelegenen Chaiselongue schob. „Bück dich für mich und spreiz diesen perfekten Arsch. Ich bereite dich nur darauf vor, mich zu empfangen, wenn wir zurück in unserem Zimmer sind.“
Sie hörte Jared laut stöhnen, als er Becks Prachthintern sah, wie er sich vorbeugte. Er hockte sich hin, griff nach Becks halbsteifem Glied, das zwischen seinen gespreizten Beinen hing, und streichelte es. Dann nahm er eine Tube Gleitmittel vom Stuhl, strich eine großzügige Menge auf drei seiner Finger und schob sie langsam in Becks engen Anus. Sein Handgelenk begann eine kreisende Bewegung, während er zwei Finger tiefer schob, sie dann fast ganz herauszog und wieder hineinstieß, immer und immer wieder.
„Du bist dran, Beck. Wenn wir oben sind, werde ich dich dazu bringen, dich zu bücken und deine Arschbacken so zu spreizen, wie du es jetzt tust. Vielleicht benutze ich den aufblasbaren Plug bei dir, damit du ausgefüllt bist, während ich deinen Schwanz lutsche, bis du knallhart bist. Dann werde ich dir deinen Penisring anlegen, dich auf dem Bett ausstrecken, tief in dich eindringen und deine Prostata bearbeiten, bis du es nicht mehr aushältst und mich anflehst, kommen zu dürfen. Aber du weißt bereits, dass ich dich dann nicht kommen lasse, nicht wahr? Du hast zugestimmt, richtig? Du nimmst alles an, was ich entscheide, dir zu geben, nicht wahr, Beck?“
„Jaaa, verdammt noch mal. Aber merk dir eins, Jared: Rache ist süß“, wimmerte Beck hervor.
Dann warf er den Kopf nach hinten und stöhnte auf, als Jared seinen dritten Finger in ihn einführte und begann, seinen Arsch immer schneller mit den Fingern zu ficken. Seine Hand hielt die Arschbacken immer noch weit auseinander, was Myla einen unglaublichen Anblick bot, während Jareds Finger wie eine Schere in Becks Arsch hinein- und herausglitten.
Mylas Mund klappte auf, und ihre Finger bewegten sich schneller, während sie beobachtete, wie Jared grinste und aufmerksam in Becks Gesicht blickte, wobei er jeden Moment von Lust und Emotion in sich aufsaugte. Plötzlich beugte sich Jared hinunter und nahm Becks Schwanz in den Mund. Seine Wangen hohlten sich durch die Kraft seines Saugens. Beck stieß ein lautes Stöhnen aus und begann, sich nach hinten zu drücken, während er vor- und zurückstieß und seinen Hintern auf Jareds Fingern aufspießte.
Als Becks Bewegungen unkontrollierter wurden, rieb Myla ihre Klitoris schneller. Ihr Orgasmus baute sich rasch auf, und ihr Körper bebte unter der Flut der Lust. Beck stieß ein langes Stöhnen aus, sein Gesicht verzerrte sich vor Vergnügen, als ihn sein Höhepunkt traf. Myla kam mit ihm; ihr Orgasmus schlug über ihr zusammen wie eine Welle.
Ein leises Stöhnen entwich ihren Lippen, bevor sie es verhindern konnte.
Das Geräusch war sehr leise, aber beide Männer wandten ihre Köpfe in Richtung der Pflanzen.
Myla duckte sich schnell tiefer, während ihre Augen die Schatten absuchten. Sie versuchte, ihren bebenden Brustkorb zu beruhigen, während ihr Herz raste.
Nach einem Moment wandten sie sich wieder einander zu.
Das reichte aus, um sie aus der Trance zu reißen, in der sie sich befunden hatte. Fassungslos über ihr eigenes Handeln zog sie ihre Hand zwischen ihren Beinen hervor, wirbelte herum und rannte schnell den Korridor zurück.
Scham und Schuldgefühle fraßen sie innerlich auf.
Jared zog langsam seine Finger aus Becks Arsch und wischte sich die Hände an einem der feuchten antiseptischen Tücher aus dem Spender neben ihnen ab. Dann lagen beide keuchend auf dem Sessel und versuchten, ihren Atem und ihren Herzschlag unter Kontrolle zu bringen.
Nach ein paar Minuten wandte sich Jared zu Beck um, seine Lippen verzogen sich zu einem hämischen Lächeln. „Nun, was glaubst du, Beck? Hat unsere Myla genug gesehen?“
Beck grinste. „Ich hoffe es doch sehr, Jared. Sonst müssen wir wohl noch eine ‚Show‘ für sie abziehen.“
„Oh, wie schrecklich! Glaubst du, wir stehen es durch, es noch einmal zu tun?“, fragte Jared sarkastisch.
„Oh ja, ich denke, das schaffen wir. Es wird hart, aber wir halten das aus“, sagte Beck mit einem breiten Grinsen.