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1433 Worte

Das Lagerfeuer war zu glühenden Kohlen zusammengeschmolzen, der Rauch zog träge in den dunklen Himmel. Die Gäste verabschiedeten sich, Lachen und Gespräche verloren sich in der Nacht, während Autos den gewundenen Weg hinunterrollten. Irgendwo verwehte noch der Nachhall eines letzten Liedes, vom Wind über den See getragen. Emmas Vater bewegte sich zwischen den verbliebenen Stühlen und Tischen, stapelte sie mit bedächtiger Sorgfalt. Jede seiner Bewegungen war präzise, beinahe mechanisch, die Augen tasteten den Rasen nach vergessenen Tellern oder Bechern ab. Er murmelte etwas vor sich hin, schüttelte den Kopf, sprach aber mit niemandem. Währenddessen sammelte Emmas Mutter die jüngeren Kinder ein, ihre Stimme kurz und scharf: „Teddy! Zwillinge! Zoey! Ab ins Auto, los!“ Die Kinder protestie

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