**Emma** Als die Nachtluft tiefer in meine Haut sickerte, klapperten meine Zähne so heftig, dass ich glaubte, sie könnten brechen. Ich zog die Decke fester um mich, doch es nützte nichts — ich war bis auf die Knochen durchnässt, und jeder Windstoß schnitt wie Glas durch mich hindurch. Tommy musste es bemerkt haben, denn seine Arme hielten mich plötzlich fester. Seine Stimme war leise, aber bestimmt. „Emma, du kannst nicht hier draußen bleiben. Du frierst sonst.“ „Mir geht’s gut“, murmelte ich, obwohl mein Körper mich mit jedem Zittern verriet. „Nein“, sagte er, und in dem schwachen Licht traf sein Blick meinen. „Ich bring dich nach Hause.“ Ich wollte widersprechen — allein der Gedanke, wieder in dieses Haus zu gehen, drehte mir den Magen um — doch ein neuer Schauer schüttelte mich so

