**Der Morgen nach dem Feuer** Am Morgen nach dem Feuer fühlte sich das Haus unerträglich laut an. Grell. Poliert. Alex stolzierte schon wieder in seinem Morgenmantel durch die Räume, als wäre nichts geschehen — als wäre das Fast-Ertrinken im See nur eine weitere seiner törichten Mutproben gewesen. Jack neckte ihn gnadenlos dafür, dass ihn ein Mädchen hatte retten müssen. Mutter fuhr sie beide an, während sie Tee einschenkte, doch selbst da lag in ihrem Blick ein unausgesprochenes Urteil — als wäre die ganze Sache nichts als eine Schande. Ich hielt es nicht aus. Das Klirren des Bestecks, das Rascheln der Zeitung in Vaters Händen, Mutters ruhige Aufzählung ihrer täglichen Erledigungen — alles kratzte an meinen Nerven. Immer wieder schob sich Emmas Gesicht dazwischen, blass und zitternd

