19.

1123 Worte

**Tommy** Der Morgen zog sich dahin wie nasse Kleidung, die an meiner Haut klebte. Ich rührte das Frühstück kaum an, ignorierte Jacks Sticheleien und Alex’ Geplauder. Alles, woran ich denken konnte, war, über den See zu kommen – zu Emma. Gegen den späten Vormittag hielt ich es nicht länger aus. Ich schob das kleine, in Papier gewickelte Buch unter meinen Arm und machte mich auf den Weg zu ihrem Haus. Der Weg kam mir länger vor als je zuvor. Jeder Schritt trug die Schwere zu vieler Fragen – würde es ihr heute besser gehen? Würde sie mich überhaupt sehen wollen? Würde sie über das Geschenk lachen, es kindisch finden? Als das kleine Cottage zwischen den Bäumen auftauchte, schlug mein Herz hart gegen meine Rippen. Ich klopfte leicht, das Buch fest in den Händen, als könnte es mich beruhigen

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