"Es ist wichtig, dass du mir gut zuhörst Emma. Ich werde dich mitnehmen und es liegt an dir, wie du deine Unterkunft verlassen wirst. Du kannst freiwillig mit mir kommen, was eindeutig meine Empfehlung an dich wäre, oder ich wähle einen anderen Weg, der dir vermutlich nicht gefallen wird". Ich lauschte seiner tiefen ruhigen Stimme und nahm nur am Rande wahr, was er mir gerade offenbarte. Seine Worte erreichten nur langsam meinen Verstand, während er mich mit seinen pechschwarzen Augen in die Dunkelheit zog. In meinem Kopf rauschte es und ich hörte laut meinen eigenen Herzschlag. Ich bekam nur noch schlecht Luft und meine Optik wurde bereits etwas unscharf. Er würde mich mit sich nehmen. Es war mir nicht mehr möglich rational zu denken. Das konnte mir doch nicht wirklich passieren? Vielleicht hatte ich Glück und würde bereits jetzt sterben bevor er mich tötete.
Ich brachte kein Wort mehr raus, da ich kämpfte, nicht das Bewusstsein zu verlieren. Ich musste erbärmlich ausgesehen haben, als ich versuchte von ihm weg zu kriechen. "Mit deiner Entscheidung habe ich gerechnet.", sagte er und kam näher. Ich versuchte ihn noch mit meiner Hand fernzuhalten doch mein Versuch war erfolglos. Er zog mich zu sich und drückte mir etwas spitzes gegen den Hals. Ich spürte einen Stich und merkte, wie kurz darauf alles um mich herum verschwamm. Der Russe hatte mich betäubt.
"Schlaf gut meine Schöne.", flüsterte mir der fremde Mann noch ins Ohr, als er mich hochhob. Danach wurde es schwarz.