Die kleine Miss Green war in Wirklichkeit noch viel schöner, als auf dem Foto. Waren das etwa leichte Sommersprossen in ihrem Gesicht? Dass sie auch für andere Männer anziehend war, war nicht zu übersehen. Es war schwierig ruhig zu bleiben, denn in Gedanken trennte ich ihnen mit Vergnügen bereits ihre Kehlen durch. Die Kerle begafften sie ungeniert und sie bemerkte es nicht einmal. Sie wirkte unsicher und etwas verloren in der großen Menschenmenge. Ich beobachtete sie zuerst etwas aus der Ferne und stellte mich anschließend hinter sie, als sie beim Fließband wartete. Mein Schwanz wurde hart, als ich mich fragte, wie sie sich wohl unter mir anfühlen würde. Bald würde ich es wissen, aber bis dahin musste ich mich noch gedulden. Geduld zählte absolut nicht zu meinen Stärken.
Als sie ihren Koffer zurück hatte, drehte sie sich um und rannte direkt los. In mich. Besser hätte es nicht laufen können. Beinahe ängstlich hob sie ihren Kopf um zu sehen, mit wem sie gerade hart zusammengestoßen war. Ich erkannte in ihrem Blick den Schrecken, als sie mich ansah. Es war beinahe so, als würde sie das Monster sehen, das ich in Wirklichkeit auch war. Zugegebernermaßen wirkte mein Aussehen auf die meisten Menschen einschüchternd, beziehungsweise abschreckend, was in meiner Branche kein Nachteil war. Ein anständiges Mädchen wie Emma es war, würde sich niemals mit jemanden wie mir einlassen, schon gar nicht, wenn sie wüsste wer ich bin. Das war mir bewusst, tat jedoch nichts zur Sache. Sie strich sich nervös ihr hellbraunes, langes Haar hinters Ohr und hauchte eine Entschuldigung mit ihren sinnlichen Lippen. Sie war sich ihrer Schönheit nicht bewusst und ahnte auch nicht, was sie mit mir anstellte. Nachdem ich sie fragte, ob alles in Ordnung war, wollte ich sie nach draußen begleiten. Sie wurde jedoch augenscheinlich nervös und wollte mich abwimmeln. Sie versicherte mir, es alleine zu schaffen und eilte in die Waschräume. Schlaue kleine Miss Green. Ihre Instinkte täuschten sie nicht. Sie flüchtete vor mir. Nach fast einer halben Stunde wagte sie sich vorsichtig raus, sah sich um und verließ hastig das Flughafengebäude. Sie nahm sich ein Taxi und fuhr Richtung ihrer neuer Wohnung.