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Die verlorene Tochter des Lykan-Königs

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Rudel
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Emily gab alles für den Alpha, der sie seine Gefährtin nannte — ihre Liebe, ihre Loyalität, sogar ihre Würde.Nach drei Jahren des vergeblichen Hoffens auf ein Kind erhält sie endlich das Wunder, um das sie gebetet hat … nur um zu erfahren, dass die Ex-Gefährtin ihres Mannes sein Erbe in sich trägt.Gedemütigt. Misshandelt. Verraten.Als sie ihr Baby durch seine Grausamkeit verliert, zerbricht Emilys Herz — aber nicht ihr Geist.Während sie ihre Rache plant, kommt eine schockierende Wahrheit ans Licht: Das Muttermal, für das man sie ihr ganzes Leben verspottet hat, ist das Zeichen einer mächtigen Blutlinie … und sie ist nicht die, für die alle sie halten.Jetzt wird die Frau, die man brechen wollte, sich erheben.Und der Alpha, der sie verraten hat?Er wird lernen, was es heißt, alles zu verlieren.

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Kapitel Eins
Emilys POV Ich trat aus der Arztpraxis und drückte den Bericht fest an meine Brust, bereit, zum Rudelhaus zurückzukehren und es meinem Mann zu sagen. Er hatte sich seit dem Tag unserer Hochzeit ein Junges gewünscht. Drei lange Jahre des Versuchens, der Tränen und Gebete, der endlosen Behandlungen. Endlich hatte ich das Geschenk, auf das er gewartet hatte. Doch kaum hatte ich die Türen des Krankenhauses verlassen, gefror mein Lächeln. Er war da. Ryder. Mein Ehemann. Und sein Arm lag fest um sie geschlungen. Seine Ex-Gefährtin. Dieselbe Frau, die ihn vor Jahren für die Menschenwelt verlassen und ihn gebrochen zurückgelassen hatte. Ich hatte Gerüchte gehört, dass sie vor zwei Monaten zurückgekommen war, aber ich hätte nie gedacht, sie zusammen zu sehen. Er entdeckte mich. Und ohne zu zögern ging er auf mich zu, seine Hand hielt noch immer die ihre, als gehöre sie dort hin. Mein Magen zog sich zusammen. Mir blieb die Luft im Hals stecken. „Ryder, was machst du mit ihr?“, fragte ich. „Emily“, sagte er flach, „das ist Lisa. Sie hatte heute einen Termin in diesem Krankenhaus. Und das, weil sie mein Junges trägt.“ Die Worte trafen mich wie ein Sturm. Lisa schmunzelte, ihre Augen musterten mich von oben bis unten mit nichts als Verachtung. „Ja, Emily. Ich trage das Junge des Alphas. Das, was du ihm jahrelang nicht geben konntest. Ich habe gehört, deine Gebärmutter ist beschädigt – oder vielleicht einfach zu schwach, um ein Alpha-Junges zu tragen. Schließlich bist du nur ein Mensch. Eine gewöhnliche Frau gehört nicht dorthin, wo du stehst. Diese Luna-Position wird mir gehören. Kein Rudel würde jemals einen Menschen über sich herrschen lassen.“ Ihre Stimme tropfte vor Gift. Mein Körper fühlte sich taub an, Wut und Scham kämpften in mir. FRÜHER IN DER ARZTPRAXIS „Emily, Sie tragen das Junge des Alphas. Herzlichen Glückwunsch“, sagte der Arzt mit einem Lächeln. Für einen Moment platzte mein Herz fast vor Freude. Wer hätte gedacht – ich, ein Mensch, der das Junge eines Alphas trägt? JETZT Ryders Arm legte sich fester um sie. „Emily, du musst dich nicht mehr mit Krankenhausbesuchen quälen. Da Lisa schwanger ist, können wir eine glückliche Familie sein. Ich bin ein Alpha – ich kann zwei Gefährtinnen haben, wenn ich will.“ Sein Ton war ruhig, fast beiläufig, als würde er mich nicht mit jedem Wort in Stücke reißen. „Du… trägst… dein Junges?“, brachte ich hervor, meine Stimme brach, meine Hände zitterten. Er seufzte, als wäre ich die Unvernünftige. „Sei nicht verbittert, Emily. Dieses Kind wird unseres sein.“ Der Himmel öffnete sich, und Regen begann zu fallen, kalt und schwer. Meine Fäuste ballten sich an meinen Seiten, die Knöchel wurden weiß. Meine Brust brannte, doch kein Laut kam über meine Lippen. „Regen“, murmelte Ryder und drehte sich um, um Lisa mit einem Regenschirm zu schützen. Sanft führte er sie zu seinem Auto und ließ mich im Sturm zurück. Tränen liefen mir ungehindert über das Gesicht und mischten sich mit dem Regen. Es fühlte sich an, als würde mein Herz auseinanderbrechen. Ich erinnerte mich an alles – an die Nacht, in der ich ihn vor vier Jahren kennenlernte, betrunken und leichtsinnig in einer Bar. Er hatte mich seine Gefährtin genannt. Ich verstand ihn zuerst nicht, aber er kam immer wieder, bis ich schließlich nachgab und ihn liebte. Er sagte, er habe nach seiner Ex gesucht, der Frau, die ihn gebrochen hatte, aber stattdessen habe er mich gefunden und sich in mich verliebt. Aber es war alles eine Lüge. Er hatte nie aufgehört, sie zu lieben. Ich war nur ein Lückenfüller gewesen. Und jetzt, im strömenden Regen, zerschmetterte mich die Wahrheit. Ich hielt mir den Bauch, während die Tränen unaufhörlich flossen. Der Regen prasselte stärker, durchnässte mich bis auf die Haut. Zitternd rannte ich durch den Sturm, verzweifelt auf der Flucht. Als ich die Villa des Alphas erreichte, klebten meine Kleider schwer und kalt an mir. Als ich das Wohnzimmer betrat, erstarrte ich. Alles war verwüstet. Kleidung, Unterwäsche, sogar ein BH lagen achtlos auf den Möbeln verstreut. Mir wurde übel. Also… sie versteckten es nicht einmal mehr. Keine Geheimnisse mehr. Ich stand noch immer dort, als sie hereinkamen. Ryder in Shorts. Lisa in meinem liebsten roten Nachthemd. Lisa lehnte sich an ihn, ihre Hand strich über seine Brust. „Es macht wirklich Spaß, es zu tun, während es regnet“, schnurrte sie. Ryder bemerkte mich erst da, sein Gesicht leer, ohne jede Scham. „Emily, du bist zurück?“, sagte er fast beiläufig. Sein Blick wanderte durch den Raum, dann lachte er leise. „Du musst deswegen nicht wütend werden. Der Arzt hat gesagt, wir sollten es öfter tun, damit es für sie leichter wird zu entbinden. Okay?“ Er sprach, als wäre es normal – als bräuchte Verrat eine Entschuldigung. Mein Hals brannte, aber ich zwang meine Stimme ruhig zu bleiben. „Ich ziehe einfach ins Gästezimmer… damit ihr beide heute Nacht so viel Zeit habt, wie ihr wollt.“ „Du bist sehr verständnisvoll“, sagte Ryder ohne zu zögern. Dann wandte er sich an Lisa, ein Lächeln umspielte seine Lippen. „Ich habe dir doch gesagt, sie würde nichts dagegen haben. Sie nimmt alles hin, solange es mich glücklich macht.“ Seine Worte durchbohrten mich. Also so sah er mich – schwach, verzweifelt, zu kaputt, um mich zu wehren. Vielleicht war ich dumm gewesen. Vielleicht zu leicht zu haben. Welche Wahl hatte ein Waisenkind wie ich schon? Aufgewachsen in einem Haus, in dem die Menschen, die ich Eltern nannte, mich in Clubs zwangen und an reiche Männer verkauften, nur um Geld zu verdienen… Ich war weggelaufen und hatte bei meiner besten Freundin Zuflucht gefunden. Und dann hatte ich ihn getroffen. Den Alpha, der mir Liebe versprach. Den Mann, der sagte, ich sei seine Gefährtin. Aber ich würde nicht länger sein leichtes Opfer sein. Ich hatte eine Entscheidung getroffen. Er würde das Junge in mir niemals zu Gesicht bekommen. Ich drehte mich um, um zu gehen, als Lisas Stimme die Luft durchschnitt. „Ich habe noch nichts gegessen. Ich verhungere. Warum holst du uns nicht etwas?“ Sie grinste, ihre Augen funkelten vor Grausamkeit. Ich blieb stehen, starrte sie an und schnaubte verächtlich. „Warum sollte ich? Du kannst dir selbst etwas bestellen.“ Bevor ich einen weiteren Schritt machen konnte, schloss sich Ryders Hand um meinen Hals. Er schleuderte mich zurück, sein Griff fest, mir die Luft abschnürend. „Bist du völlig verrückt? Willst du sterben?“, brüllte er, die Augen vor Wut brennend. Ich krallte mich an seine Hand, rang nach Luft. „Ich bin nicht ihre Dienstmagd“, würgte ich hervor. „Du bist meine Gefährtin“, spie er. „Du wirst zubereiten, was wir essen. Erst danach darfst du schlafen gehen.“ Damit stieß er mich hart zu Boden. Schmerz schoss durch meinen Körper, und ich krümmte mich instinktiv um meinen Bauch. Lisa lächelte triumphierend über mir, ihre Augen kalt und siegessicher. Ich hielt meinen Bauch und zitterte. Der Schmerz in meiner Brust war schwerer als der in meinem Körper. Meine Tränen brannten, als sie fielen.

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