Kapitel 11

1538 Worte

Die Tage im Tal der stillen Winde begannen sich zu dehnen, als hätte die Zeit selbst beschlossen, langsamer zu fließen. Der Winter draußen tobte weiter, doch hier unten blieb das Gras grün, die Quellen warm, die Bäume schwer von Blättern und Früchten. Phoebe spürte das Kleine in sich wachsen, nicht nur körperlich. Jeder Tritt, jede Bewegung fühlte sich an wie ein Echo des Tals selbst, als würde das Kind bereits mit der Erde sprechen. Sie saß oft am großen Teich, die Füße im warmen Wasser, die Hände auf dem Bauch. Das blaue Leuchten war jetzt weicher, fast golden an den Rändern. Es pulsierte im gleichen Rhythmus wie ihr Herzschlag. George kam jeden Morgen zu ihr, brachte frische Beeren oder einen Becher mit Kräutertee, den Cates braute. Er setzte sich schweigend neben sie, legte seine Hand

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN