Die Wochen nach der Wahrheit im Tal der stillen Winde verwandelten sich in einen sanften Strom aus Alltag und Wunder. Phoebe wachte jeden Morgen mit dem Gefühl auf, dass das Tal selbst atmete. Es war kein stilles Atmen mehr, sondern ein lebendiges, das durch die Blätter raschelte, durch das Wasser plätscherte und in den Körpern aller Anwesenden widerhallte. Das Kind in ihr bewegte sich jetzt mit einer Kraft, die sie manchmal atemlos machte. Es trat nicht nur. Es antwortete. Wenn Phoebe lachte, trat es zurück. Wenn sie weinte, wurde es still, als wollte es zuhören. George bemerkte jede Veränderung an ihr. Er hatte gelernt, die kleinen Zeichen zu lesen: die Art, wie sie die Hand auf den unteren Rücken legte, wenn der Druck zunahm, die Weise, wie ihre Augen dunkler wurden, wenn das Band zwis

