Emilys Perspektive Die Tür quietschte, als sie sich öffnete, und riss mich aus dem Halbschlaf. Benommen blinzelte ich und sah, wie Marco sich leise die Kleidung auszog, als wollte er mich nicht wecken. „Du warst ewig bei deinem Vater“, murmelte ich ins Kissen. Marco drehte sich nicht sofort zu mir um. Stattdessen stieß er einen leisen Seufzer aus, bevor er antwortete: „Wir hatten viel zu besprechen.“ Sein Ton war beiläufig, fast abweisend, doch etwas daran ließ meinen Magen sich verkrampfen. Ich stützte mich auf die Ellbogen, die letzten Reste des Schlafes verschwanden, während sich Unruhe in mir breit machte. „Dein Vater mag mich nicht, oder?“ Die Worte entglitten mir, scharf und unvermittelt in der Stille des Zimmers. Marco wandte sich endlich zu mir, sein Gesichtsausdruck war im

