Kapitel Vierzig »Wer macht sowas?«, frage ich Vlad, sobald ich seine Stimme höre. »Wie konntest du mir nur so eine Sprachnachricht hinterlassen und dann vom Erdboden verschwinden?« »Sorry«, sagt er, klingt aber nicht so, als würde er es auch so meinen. »Das war nicht die Art von Informationen, die ich am Telefon besprechen wollte.« Ich schließe die Augen. »Oh nein, das tust du nicht. Du zwingst mich nicht, in dein Büro zu kommen. Wenn du mich noch eine Sekunde warten lässt, wirst du es bereuen. Erinnerst du dich an meinen zehnten Geburtstag?« »Entspann dich. Lass uns wenigstens einen Videocall machen. Zumindest geben diese Apps vor, sich genug um die Privatsphäre zu kümmern, um Verschlüsselung zu verwenden.« Zähneknirschend lege ich auf und schalte auf Video um. »Spuck es aus«, sage

