Kapitel 26

1325 Worte
ALISAS SICHT Die Türen des Restaurants hatten sich gerade hinter dem letzten Mitternachtsgast geschlossen, als die Bindung zwischen Kael und mir ihre lauteste Note bisher anschlug. Ich stand mitten in *Alisas* Table, der Raum vibrierte noch von der Energie des Abends – sanfte Feenlichter, der Duft meiner Gewürze lag in der Luft, mein Personal lachte leise, während es die Tische abwischte. Mein Name leuchtete über dem Eingang wie ein Versprechen, das ich endlich, wirklich gehalten hatte. Die Bindung pulsierte durch jeden Nerv, goldene Fäden schlugen warm und endlos, fütterten mich mit Kaels Präsenz, obwohl er zwei Schritte hinter mir stand und mit seinem Sicherheitsteam die Schlösser kontrollierte. Ich drehte mich zu ihm um, den kleinen silbernen Schlüssel zu unserer Penthouse-Kette baumelnd an meinen Fingern. „Es ist unseres“, sagte ich leise. „*Alisas* ist unseres. Du, ich, die Bindung … alles, wofür wir gekämpft haben.“ Kael überbrückte die Distanz in drei Schritten, zog mich in seine Arme, sodass mein Rücken an seiner Brust lag. Sein Duft – Zeder und Regen und etwas Dunkleres, Hungrigeres – umhüllte mich wie der sicherste Käfig der Welt. „Es ist unseres“, murmelte er an mein Ohr, die Lippen strichen über die Anspruchsmarke an meiner Schulter. „Und heute Nacht, Frau … werde ich dich verknoten, bis die Sonne aufgeht. Kein Warten mehr. Kein Weglaufen mehr. Nur wir.“ Das Versprechen in seiner Stimme ließ Hitze tief in meinem Bauch zusammenlaufen. Die Bindung flammte so hell auf, dass meine innere Wölfin winselte und sich gegen meine Rippen drängte. Ich drehte mich in seinen Armen, stellte mich auf die Zehenspitzen und küsste ihn – langsam, tief, ließ ihn den Sieg und die Erschöpfung und die wilde, überwältigende Liebe schmecken, die uns durch jede Kugel, jeden Verrat, jede Ratsabstimmung getragen hatte. Seine Hände glitten meinen Rücken hinunter, packten meine Hüften, zogen mich eng an die harte Linie seines Körpers. Ich spürte, wie er sich sofort verhärtete, d**k und drängend durch die Hose. Die Bindung sang so laut, dass ich sie in meiner Klitoris fühlte. „Nach Hause“, flüsterte ich gegen seinen Mund. „Bring mich nach Hause, Kael. Verknote mich. Beanspruche mich. Mach mich in jeder Weise, die zählt, zu deiner.“ Er knurrte – tief, wild, reiner Alpha – und hob mich hoch, als würde ich nichts wiegen. Meine Beine schlangen sich sofort um seine Taille. Er trug mich direkt durch die Hintertür, vorbei am stillen Personal, das wissend lächelte, und in den wartenden schwarzen SUV. Der Fahrer stellte keine Fragen. Niemand tat das mehr. Die Fahrt zum Penthouse war Folter und Himmel zugleich. Kaels Hand verließ meinen Oberschenkel nicht, der Daumen strich langsame Kreise über meine nackte Haut unter dem Kleid. Jeder Stoß auf der Straße ließ die Bindung pochen und schickte Funken genau dorthin, wo ich bereits feucht und schmerzhaft erregt war. Er beugte sich über die Mittelkonsole, nahm meinen Mund in einem tiefen, besitzergreifenden Kuss, während seine Finger unter mein Höschen glitten und mich triefend und bereit fanden. „Mein“, krächzte er gegen meine Lippen. „Meine Frau. Meine Gefährtin. Meine perfekte, wilde kleine Wölfin, die gerade ihr Restaurant in Lichtern eröffnet hat.“ Ich stöhnte, wiegte mich gegen seine Hand, die Bindung explodierte vor Lust. „Dein. Nur deins.“ Der SUV fuhr in die Tiefgarage. Kael wartete nicht, bis die Türen ganz geöffnet waren. Er zerrte mich heraus, küsste mich weiter und trug mich direkt zum privaten Aufzug. Die Fahrt nach oben fühlte sich endlos an – seine Zunge verschlungen mit meiner, seine Hand zwischen meinen Schenkeln, zwei dicke Finger glitten in mich, während sein Daumen um meine Klitoris kreiste. Ich kam heftig an seinen Fingern, biss in seine Schulter, um still zu bleiben, der Knoten an seiner Basis schwoll bereits gegen meinen Bauch an. Als sich die Aufzugtüren zum Penthouse öffneten, setzte er mich nicht ab. Er trug mich direkt ins Schlafzimmer und trat die Tür hinter sich zu. Das Zimmer war dunkel bis auf die Stadtlichter, die durch die Glaswände fielen. Kael legte mich auf das breite Bett, als wäre ich etwas Heiliges, und zog mir dann mit bedächtigen, ehrfürchtigen Händen die Kleider aus. Als ich nackt war, stand er am Fußende des Bettes und sah mich an – Augen in Bernstein leuchtend, Narben scharf im Mondlicht, die frischen Krankenhausnähte an seinen Rippen verborgen, aber noch heilend. „Frau“, sagte er, die Stimme rau. „Auf die Knie.“ Der Befehl ließ frisches Nass zwischen meinen Schenkeln hervorquellen. Ich gehorchte sofort, kroch zu ihm. Meine Hände zitterten, als ich seinen Gürtel öffnete, dann die Hose, und seinen dicken, schweren Schwanz freilegte. Er tropfte bereits an der Spitze, der Knoten an der Basis schwoll so perfekt an, dass ich ihn pochen sah. Ich nahm ihn mit einem Stöhnen in den Mund, die Zunge kreiste um die Eichel, während meine Hand den Schaft streichelte. Kael stöhnte, die Finger vergruben sich in meinem Haar, führten, zwangen aber nie. Die Bindung sang mit seiner Lust und speiste sie direkt zurück in mich, bis ich auf die Laken tropfte. Er zog mich nach nur Sekunden ab. „Noch nicht.“ Er hob mich hoch, legte mich auf den Rücken und spreizte meine Schenkel weit. „Sieh mir zu“, befahl er. „Sieh zu, wie ich mir nehme, was mein ist.“ Dann vergrub er sein Gesicht zwischen meinen Beinen und verschlang mich wie ein hungernder Mann. Seine Zunge leckte lange, schmutzige Bahnen meine Mitte hinauf, saugte meine Klitoris in den Mund, während zwei dicke Finger in mich stießen. Ich schrie auf, die Hüften rollten hilflos, die Bindung explodierte in weißheißen Wellen. Ich kam heftig, die Wände krampften um ihn, schrie seinen Namen in den dunklen Raum. Erst dann richtete er sich auf, streifte seine Kleider ab und legte sich zwischen meine Schenkel. Die Spitze seines Schwanzes drängte gegen meinen Eingang, der Knoten presste gegen mich. Er sah mir in die Augen – Bernstein und Liebe und pure, wilde Not. „Sag es“, flüsterte er. „Ich bin bereit“, keuchte ich. „Verknote mich, Ehemann. Beanspruche mich. Mach mich vollständig zu deiner.“ Seine Zähne senkten sich mit perfektem Druck in meine Schulter – Fangzähne streiften die Anspruchsmarke, die er vor Wochen hinterlassen hatte, durchbrachen sie nicht, erinnerten nur. Schmerz blühte hell und süß auf. Die Bindung detonierte. Ich kam sofort wieder, die Wände flatterten und klemmten zu, und er folgte mit einem tiefen, gutturalen Brüllen. Sein Knoten schwoll an, schloss uns zusammen, und er flutete mich mit heißen Stößen, während er langsam und tief in mich stieß und jeden letzten Tropfen herausmelkte. Wir blieben so verbunden, zitternd, atmeten einander ein. Seine Stirn lag an meiner. Seine Arme umschlangen mich so fest, dass ich seinen Herzschlag in jedem Teil meines Körpers spüren konnte. „Frau“, flüsterte er, die Stimme von Emotion zerrissen. „Meine perfekte, wunderschöne, unzerbrechliche Frau.“ „Gefährtin“, korrigierte ich, lächelte durch die Nachbeben und drückte einen Kuss auf den Biss an meiner Schulter. „Mein gnadenloser, Liebe-meines-Lebens-Gefährte.“ Er lachte, tief und zufrieden, und rollte uns, sodass ich über seiner Brust lag, immer noch aufgespießt. Der Knoten ließ langsam nach, aber er hielt mich nah, die Hand strich langsame Kreise über meinen Rücken. „Morgen“, murmelte er, die Lippen strichen über mein Haar, „öffnen wir das Restaurant für den echten Betrieb. Keine Livestreams mehr. Nur wir. Nur Familie. Nur für immer.“ Ich nickte gegen seine Haut, die Bindung sang weich und ewig. Draußen drehte sich die Stadt weiter. Aber innen, ineinander verschränkt, spürte ich es endlich. Den Frieden, auf den ich mein ganzes Leben zugelaufen war. Nicht nur Freiheit. Nicht nur die Bindung. Sondern *uns*. Für immer. Und egal, wie viele Schatten das alte Rudel uns morgen entgegenwerfen würde – rechtlich, persönlich oder anders –, wir würden ihnen gemeinsam begegnen. Denn ich war nicht allein. Ich war geliebt und gewählt.
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