MORITZ Ich stütze den Zeigefinger an meine Schläfe und starre abwesend auf die Tanzfläche vor mir. Die Luft ist rauchig, die Musik hypnotisch, und während die Männer an meinem Tisch schwatzen und lachen, legt die wunderschöne Frau auf der Bühne einen verführerischen Striptease hin. Malte grinst wie ein Raubtier zur Bühne hoch. „Die ist verdammt heiß, Mann“, murmelt er unter seinem Atem. Ich nicke und tue beeindruckt. Das ist das Junggesellenleben, an das ich gewöhnt bin. Das Leben, das ich nicht mehr will. Meine Gedanken sind nicht hier, nicht in dieser Umgebung, nicht bei den nackten Frauen und schon gar nicht bei der Gesellschaft, in der ich mich befinde. Sie sind bei ihr ... sie sind immer bei ihr. Und verdammt noch mal, wo bleiben diese verdammten Ergebnisse? Es sind fünf Tage

