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1203 Worte

ALINA Moritz drehte den Warmwasserhahn zu und glitt wieder unter die Oberfläche; das tiefe Badewasser schwappte über den Rand. Das Badezimmer war heiß und voller Dampf. Moritz und ich lagen in der schaumgefüllten Wanne, die Füße jeweils am Kopfende des anderen. Seine Beine umschlossen meinen Körper, während meine unter seinen Armen ruhten. Wir waren schon über eine Stunde hier drin; wir blieben so lange liegen, bis das Wasser abkühlte, ließen dann etwas ab und füllten es erneut mit heißem Wasser auf. Seit dem Besuch meiner Mutter heute Nachmittag schien Moritz entspannter zu sein. Es war, als hätte sich sein Fokus von Verzweiflung auf etwas Positiveres verschoben. Was genau das war, wusste ich allerdings nicht. Ich schwieg und tat so, als wüsste ich nichts von dem Angebot meiner Mutt

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