Der 1. September

2257 Worte
Die Tage im Haus der Potter vergingen wie im Flug, Remus, James und Sirius waren super witzig und James Eltern die nettesten Leute die ich je getroffen hatte. Die 3 erzählten mir noch mehr von Hogwarts. Das es noch einen Jungen in der Gruppe gab, er heißt Peter Pettigrew und war nach James Beschreibung eher schüchtern und zurückhaltend. Die 4 nannten sich die Rumtreiber und planten Streiche für Lehrer und auch Schüler. Dann von den Festen, dem Weihnachtsball und den Unterrichtsstunden. Den ZAG's, den Zaubergradprüfungen zum Ende des 5. Schuljahres und von den UTZ, der unheimlich tolle Zaubergrad. Von den Lehrern und von den Quidditchspielen. Auch die Noten waren unterschiedlich als bei mir auf dem Gymnasium in der Stadt. Das besten war ein O , es steht für Ohnegleichen. E steht für Erwartungen übertroffen und A für Annehmbar. Bis hier hin hatte man bestanden und danach kommt noch M für Mies, S für Schrecklich und T für Troll. Es war zwar etwas komisch aber ist es das nicht alles. Auch das Wort Muggle war mir fremd, doch es war eigentlich ganz einfach: nicht Zauberer. Dazu kam auch noch Mugglestämmig: das waren Zauberer mit nicht Magiern als Eltern, also im Grunde genau ich! Am Abend des 31. Augusts packte ich meinen Koffer, Mrs. Potter hatte mir ihren alten aus ihrer Schulzeit geschenkt, doch vorher hatte sie noch einen kleinen Zauberspruch darauf angewandt der ihr immer geholfen haben soll. Ein unauffindbarer Ausdehnungsszauber damit alles hinein passte. Ich packte alle Schuluniformen, die Bücher und den Zauberstab ein. Ebenfalls auch das Geld, was ich widerwillig angenommen hatte und ein paar persönliche Gegenstände wie Fotos aus meinem Zimmer oder ein Zeitungsausschnitt mit der Todesanzeige meiner Oma, sie war die einzige die mich verstanden hat und sie hatte sich fast vollständig von ihrer Tochter, meiner Mutter abgewandt. Sie verstand dieses perfekte Kleinstadt Leben nicht, denn sie selbst wohnte auf einem Bauernhof. Ich habe sie wirklich geliebt, doch dann ist sie letztes Jahr an einem Herzinfarkt gestorben und mir ist der Boden unter den Füßen weggebrochen. Meine Mutter hat es nicht verstanden, sie hat nie etwas verstanden. Doch das was mich wirklich getroffen hatte war, dass ich die einzige Person auf ihrer Beerdigung war. Nicht einmal meine Eltern oder mein Bruder waren da. Ich verwischte den Gedanken schnell wieder um nicht in Tränen auszubrechen. Dann hatte ich auf noch meine über alles geliebten High-Heels und meine normalen Anziehsachen eingepackt, da James mir erzählt hatte das wir nur während der Woche die Uniform tragen müssten. Ich war pünktlich zum Abendessen fertig und lief runter in die Küche. Dort wartete schon Mr. ,Mrs. Potter, James, Remus und Sirius auf mich. Dann hatte ich auf noch meine über alles geliebten High-Heels und meine normalen Anziehsachen eingepackt, da James mir erzählt hatte das wir nur während der Woche die Uniform tragen müssten. Ich war pünktlich zum Abendessen fertig und lief runter in die Küche. Dort wartete schon Mr. ,Mrs. Potter, James, Remus und Sirius auf mich. Wir setzen uns hin den James Mutter hatte Lasagne gekocht. Es schmeckte köstlich und nach einer halben Stunde waren wir alle fertig. Doch statt hoch in die Zimmer zu gehen bleiben wir noch sitzen und redeten noch wirklich lange. Ich redete kaum, mehr James, Sirius und seine Eltern. Remus saß, genauso wie ich, ebenfalls still da. Ich mochte es nicht im Mittelpunkt zu stehen sondern lieber anderen zu zuhören. Fleamont und Euphemia hatte wirklich viel zu erzählen. Sie waren beide Autoren, dass sind Angestellte im Ministerium für Zauberei die schwarz magische Zauberer jagen. Sie liebte ihren Job wirklich, dass konnte ich sehen. Gegen 12 Uhr gingen wir dann alle ins Bett, da wir am nächsten morgen um 11 Uhr am Zug nach Hogwarts sein müssen. Bei dem Gedanken morgen zum Bahnhof nach Kings Cross zu appariere wurde mir kotzübel. Ich hasse diese komische Art zu reisen, ich muss mich jedes mal übergeben. Die Zimmer von James, Sirius und seinen Eltern waren auf der anderen Seite des Hauses, also verschwanden sie in die andere Richtung als Remus und ich. Wir beide gingen schweigend die Treppe nach oben und kurz vor den Zimmern blieben wir stehen und Remus sagte lächelnd: ,,Gute Nacht Frida, bis morgen" dann drehte er sich um und verschwand in seinem Zimmer. Doch kurz bevor sich die Tür schloss konnte ich ein unkontrolliertes grinsen und ein rotes Gesicht sehen. Ich ging ebenfalls grinsend und Kopf schüttelnd in mein Zimmer. Ich spürte das Remus und ich wirklich sehr gute Freunde werden könnten. Selbe Interessen, Freundeskreis und ich hatte sofort eine Verbindung zwischen uns gespürt. Am Morgen des 1. Septembers wachte ich sehr früh auf. Die Uhr über der Kommode zeigte gerade einmal 6 Uhr an. Da ich mich aber noch duschen wollte stand ich auf, ich zog die Gardinen auf und der Sonnenaufgang leuchtet in allen möglichen Farben des Regenbogens. Rot verlief in knalliges orange und das wiederum in ein strahlendes gelb. Es war atemberaubende schön ich stand ein paar Minuten einfach nur starr und sprachlos da. Dann schnappte ich mir das weiße Kleid von gestern und ging ins Bad. Ich würde mir dann im Zug oder in Hogwarts die Schuluniform anziehen. Ich war so unfassbar aufgeregt auf die Schule, die Menschen, Lehrer und ja, sogar auf den Unterricht. James, Sirius und Remus hatten sich alle drei dazu bereit erklärt mir mit dem Stoff der Fächer zu helfen. Remus wollte mir in Verteidigung gegen die dunklen Künste, James in Verwandlung und Sirius mit dem fliegen helfen. Sie erzählten mir auch von Lily Evans, besser gesagt erzählte James die ganze Zeit nur von ihr. Er beschrieb sie als wunderschön, mit roten Haaren und Augen wie Smaragden. Sirius beschrieb sie als spießig und Remus als intelligent. Auf dieses Mädchen war ich wirklich gespannt, ich hoffe wirklich sie ist nett. Denn sie wäre das einzig Mädchen das ich kennen würde. Ich hoffte es wirklich. Im Bad legte ich meinen Schlafanzug ab und stieg unter die Dusche. Das warme Wasser prasselte auf meine Haut hinab und es fühlte sich an als würde der ganze alte Dreck meiner Vergangenheit abgewaschen werden. Es fühlte sich wirklich gut an. Ich wusch meine Haare und cremte sie mit einer Haarspülung ein. Dann wusch ich meinen Körper mit einem Duschgeld das nach Pfirsich roch. Dann spülte ich den ganzen Schaum ab und machte die Dusche aus. Dann stieg ich hinaus und nahm das weiche Handtuch von einem Stapel und trocknete mich ab. Zum Schluss band ich meine Haare mit einem weiteren Handtuch die Haare zusammen. Dann kroch ich in das Kleid hinein, warum hatte ich nur den Reißverschluss aufgemacht. Ich bekam ihn nicht mehr zu. ,,Verdammt!" fluchte ich etwas zu laut. ,,Soll ich dir helfen?" fragte Remus der hinter mir im Türrahmen stand. Ich fuhr um und stand keuchend mit nur der Unterwäsche und den Kleid bis zur Hälfte an. Man konnte zwar nichts sehen aber es war mir trotzdem irgendwie peinlich das Remus mich in Unterwäsche sieht. Als auch er bemerkte das ich nichts weiter an hatte wurde er rot und starre mich an. ,,bei Merlins Bart" flüsterte er knallrot. ,,Remus!" schrie ich entsetzt und er schrak zusammen und er drehte sich Ruckartig um. Dann schloss er die Tür. Ich zog schnell das Kleid über meinen Hintern und über die Brust. Dann flüsterte ich leise: ,,tut mir Leid das ich dich angeschrien haben, ich habe mich nur erschrocken. Und ja ich glaube ich brauche wirklich Hilfe." und ging langsam in seine Richtung. Sein Haar war wie gewohnt zerzaust und seine zarten Narben leuchteten auf seinem blassen Gesicht. Wo er die wohl her hat? Sollte ich ihn danach fragen? Nein! Nein auf keinen Fall. Entweder erzählt er mir es oder ich werde es nie erfahren. Remus drehte sich wieder um und ich tat es ihm gleich. Dann schob er vorsichtig meine Haare an die Seite und mein ganzer Körper begann zu kribbeln. Er zog ganz langsam den Reißverschluss hoch und dann legte er meine Haare von meiner Schulter auf meinen Rücken. "Warum sagt ihr eigentlich immer bei Merlins Bart oder generell irgendwas mit Merlin?" flüsterte ich Remus zu der immer noch hinter mir stand. Ich konnte seinen Atem auf meiner Schulter spüren, er war warm und angenehm. "Das ist so etwas wie die Muggel oh Gott oder um Himmels willen sagen. Nur das Merlin der berühmteste Zauberer aller Zeiten ist" sagte er leicht belustigt. Ich drehte mich zu ihm und und antwortete: ,,Ah okay, jetzt verstehe ich. Das hat James damals auch gesagt als ich vor meiner Haustür zusammengebrochen bin." Nach dem ich das gesagt hatte fiel mir etwas ein und ich ging zu meiner Reihe von Schuhen auf dem Boden. Ich bückte mich zu meinen knallroten Schuhen hinab und nahm den rechten in die Hand, der Absatz war abgenutzt, weil ich sie so oft getragen hatte. Ich zog die Unterseite des breiten Absatzes hoch und sie löste sich ab. Dann holte ich einen silbernen Ring heraus und drückte den Absatz wieder drauf. Remus beäugte mich und fragte: ,,gehört der dir?" dann runzelte er die Stirn. Ich nickte, hob den Deckel meines Koffers an, ließ ihn hinein fallen und öffnete ihn dann ganz. Der Ring hatte meiner Oma gehört und meine Mutter hatte ihn damals für sich beschlagnahmt da er sicherlich recht teuer war, jedoch hatte er für mich einen persönlichen Wert und irgendwann hatte ich ihm mit einfach mal genommen da sie ihn sowieso nicht trug und ihr rein gar nichts bedeutete. Remus setzte sich auf mein Bett und beobachtete mich ganz gespannt. Ich zog den Hocker zurück und setzte mich vor den Schminktisch. Fondation, Wimperntusche, Rouge und roten Lippenstift trug ich auf und legte die anderen Make-up Produkte ebenfalls in den Koffer. Ich schloss ihn und legte ihn auf mein Bett neben Remus. "Bist du schon fertig mit packen?" fragte ich ihn. Remus sah mich an und entgegnete: ,,Ja, schon gestern Abend, ich wollte mir heute morgen den Sonnenaufgang ansehen. Er war wunderschön!"" Ja, ich habe ihn auch gesehen" sagte ich halb lächelnd und halb nicht zuhörend. Dann stand ich auf und zog mir die einzigen weißen High-Heels an die noch draußen standen und ging zusammen mit Remus nach unten in die Küche. Dort standen schon James Eltern. Euphemia deckte den Tisch und Fleamont kochte Kaffee. Es war bereits um 9 also mussten wir uns etwas beeilen. James und Sirius trafen gerade ein, sie sahen beide wirklich müde aus. Und hatten beide dieses scharmlose Grinsen auf den Gesicht. Ich hatte es gestern Abend Rumtreiber Lächeln getauft, doch das musste ja keiner wissen. Wir saßen alle beisammen an dem Küchentisch der Potters, ich saß zwischen Remus und Sirius und gegenüber von mir saß James Mutter. Ich aß ein Toast, etwas Speck und ein Ei und trank zwei Tassen Kaffee. Der einzige der keinen Kaffee trank war James, was mich wirklich wunderte. Denn er sah immer so wach und frisch aus und das ganz allein? Ich beneidete ihn dafür. Kurz nach halb 11 zauberte Fleamont alle Koffer in den Flur und wir stellen uns alle auf. Ich nahm den Arm von James seiner Mutter und Sirius nahm meinen. James apparierte zusammen mit seinem Vater und Remus. Ok, in 5 Minuten in Kings Cross einverstanden? sagte Euphemia ein letztes mal. Ihr Mann nickte und verschwand dann in einem Augenblick. Dann hoben auch wir vom Boden ab und wurde wieder durch diesen engen Schlauch gepresst. Ich verstärkte den Griff um den Arm von Mrs. Potter doch ich wollte sie nicht verletzten. Dann als ich wieder Boden unter den Füßen spürte öffnete ich meine Augen wieder und sah mich um. Es war ein älteres Gebäude mit braunen Backstein Wänden und die Decke war mit Glasscheiben verziert. Es war laut und belebt, überall standen Leute und warteten auf Züge. Züge fuhren ab und trafen in den Bahnhof ein. Hier sollte ein Zug zu einer magischen Schule fahren? Alle 6 inklusive mir gingen mit Koffern über die Bahnsteige und Übergänge. Alle hatten mindestens drei Taschen, bis auf mich. Dank des Zaubers von Mrs. Potter hatte alles hinein gepasst, ich liebe Magie jetzt schon das war klar. Die Potter blieben vor der Wand zwischen Bahnsteig 9 und 10 stehen und begannen zu erklären. Schätzchen, du musst hier einfach nur durchlaufen. Das ist ganz einfach sagte Mrs. Potter Wir zeigen es dir! fügte sie noch hinzu. Ich kam mir irgendwie verarscht vor bis Sirius Remus einen ganz bestimmten Blick zu warf und los lief. Ich versuchte nicht zu blinzeln um nichts zu verpassen. Dann, als er kurz davor war mit dem Koffer auf die Wand aufzuprallen war er verschwunden. James lief ihm, zusammen mit seinen Eltern, nach und verschwand dann auch. Ich sah auf die Uhr, es war 10 vor 11, in zehn Minuten würde der Zug abfahren und Remus und ich standen immer noch hier. Okay ich bin bereit sagte ich und Remus nahm meine Hand. Sie passten perfekt zusammen und seine Hände waren weich und warm. Unsere Hände verschlungen sich ineinander und Remus nickte mir zu und sagte ganz langsam, aber mit einer Wärme in der Stimme : "Zusammen! Dann liefen wir auf die Wand zwischen 9 und 10 zu und der Bahnhof mit den neumodischen Zügen verschwand. Eine rote Dampflok erschien vor meinen Augen, auf ihr stand mit großen goldenen Buchstaben ,,Hogwarts Express. Er pustete rauchend Dampf aus und ich sah mich erneut um. Auf einem Schild an der Wand, wo wir eben durchgekommen waren, stand ,,Gleis 9 ¾. Ich schmunzelte und Hand in Hand zusammen mit Remus gingen wir auf die rote Lok zu. Gerade aus in mein neues Leben!. Mein wahres Leben!
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