Kapitel 93

1232 Worte

Mayas Sicht „Noch 48 Stunden, Schwester. Und dann trage ich dein Gesicht für immer.“ Die Worte hallten durch meinen Schädel wie eine Kugel, die sich nicht mehr stoppen lässt. Lukas stand über mir, seine Brust hob und senkte sich, eine Hand um die Tischkante geschlungen, als wollte er sich vor einem Sturm schützen. Mein Körper zuckte noch immer von dem Anfall – Schweiß klebte an meiner Haut, aber es war nicht mehr nur der Schmerz oder die Angst. Es war die Wut. „Ich bin immer noch ich“, flüsterte ich mit rauer Stimme. „Sie ist in meinem Kopf, aber ich bin immer noch hier.“ Lukas sank neben mir auf die Knie und legte meine Hand an meine Wange. „Du gehst nirgendwo hin, Maya. Ich schwöre bei Gott –“ „Nein.“ Ich packte sein Handgelenk fest. „Versprich mir so etwas nicht.“ Unsere Blicke

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