Mayas Sicht Die Lichter flackerten wieder. Jeder Schwall Dunkelheit zog sich länger hin als der letzte, als würde die Einrichtung selbst den Bezug zur Realität verlieren – zu mir. Ich konnte sie in der Luft spüren, d**k wie Öl, vibrierend von ihrer Anwesenheit. Alpha war nicht mehr in den Wänden. Sie war in mir. Vergraben. Beobachtend. „Du schwitzt schon wieder.“ Lukas strich mir mit den Fingern über die Wange, seine Augen wanderten mit einer Zärtlichkeit über mein Gesicht, die ich nicht verdiente. Nicht jetzt. Nicht, wenn ich die Waffe sein konnte, nicht der Soldat. Ich zwang mich zu einem Lächeln, brüchig und angespannt. „Es ist nichts.“ „Mit dir ist es nie nichts.“ Seine Stimme war leise, stur. Er umfasste mein Kinn und drehte mein Gesicht zu sich. „Du ziehst dich zurück.“ Weil ic

