Kapitel 91

1066 Worte

Mayas Sicht Die Lichter über mir summten, zu hell, zu steril. Meine Haut fühlte sich an, als würde sie nicht richtig passen – als wäre ich in einen Körper zurückgekrochen, der nicht meiner war, obwohl er es war. Lukas ließ meine Hand nicht los. Nicht eine Sekunde lang. Er saß neben mir im abgedunkelten Krankenzimmer, seine Knie streiften meine, sein Daumen fuhr über meinen Handrücken, als würde er mich Zelle für Zelle auswendig lernen. Die Tür war von innen verschlossen. Seine Waffe steckte im Halfter an seiner Hüfte, aber ich wusste, das würde ihn nicht davon abhalten, jeden zu töten, der mich wieder zu nehmen versuchte. „Ich habe gespürt, wie du mich verlassen hast“, sagte er leise. Meine Kehle schnürte sich zu. „Das habe ich.“ „Hast du nicht.“ In seiner Stimme lag kein Widerspru

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