Der 4. Januar war der Tag, an dem alles zerbrach – nicht mit einem lauten Knall, sondern mit einem leisen, endgültigen Knirschen, wie dickes Eis, das unter zu viel Gewicht nachgibt und in die Tiefe stürzt. Die Hütte im Wald, ihr letztes Refugium, fühlte sich plötzlich wie eine Falle an – die Wände zu nah, die Stille zu schwer, der Schnee draußen wie eine weiße Mauer, die sie einschloss. Es begann mit einem neuen Leak – diesmal kein statisches Foto, sondern das volle Drohnen-Video aus der Nacht am Pool, hochauflösend in 4K, mit kristallklarem Ton. Jemand hatte es professionell bearbeitet: verlangsamt an den intimsten Stellen, gezoomt auf Emmas verzerrtes Gesicht beim Orgasmus, auf Lilys offenen Mund und das Pulsieren ihrer Kehle beim Stöhnen, auf Johns dicken, veneübersäten Schwanz, der ti

