Der 2. Januar brach an mit einem Grau, das sich wie Asche über die Ranch legte, ein trübes, bleiernes Licht, das durch die Fenster sickerte und jede Ecke des Hauses in eine kalte, trostlose Stimmung tauchte. Die Nacht zuvor hatten sie kaum geschlafen – die Versöhnung nach dem Streit hatte sie emotional erschöpft, ihre Körper schwer vor Tränen und Nähe, aber die Angst ließ keinen tiefen, erholsamen Schlaf zu. Jeder von ihnen wachte immer wieder auf, lauschte in die Dunkelheit, als erwartete er das Unvermeidliche. John stand früh auf, nackt wie immer, seine Haut noch warm vom Bett, und starrte aus dem Küchenfenster in die weiße, verschneite Landschaft. Der Schnee fiel noch immer in dicken, schweren Flocken, dämpfte alle Geräusche, machte die Welt draußen unwirklich still und bedrohlich zugl

