Er starrte an die Wand. Sie war weiß und rein. Wie sehr wollte er sie beschmieren und ihr so diese Absolutheit nehmen. Er wusste seit Tagen nicht mehr, wie er sich fühlen sollte. Seit dem Moment, als man ihm den Tod seines Zellengenossen mitgeteilt hatte, war dort nichts mehr. Nur eine große Leere, die alles andere verschlang. Jeden Gedanken und jede Emotion, die auch nur wagten empor zu kommen. Er wurde saß jetzt in einer Einzelzelle. Mit der Verlegung hatte man ihm auch einen Brandstempel verpasst, um zu signalisieren, dass er andere zum Ausbruch anstiftete. Die Zelle war so klein, dass er sich kaum bewegen konnte. Seine Toilette stand direkt neben seinem Bett und er wusste, dass er nun viel weiter im Inneren des Gebäudekomplexes war. Als würde man verhindern wollen, dass er befreit wur

