Der schwarze Mond-1c

580 Worte

Ich öffnete die Augen und es herrschte Stille. Keine Vögel. Kein Wind. Kein Hauch von Morgenlicht auf meinem Gesicht. Ich setzte mich langsam auf. Mein Kopf pochte, als hätte ich zu lange geschlafen. Die Luft war still, stickig, als würde sie etwas zurückhalten. „Chase?“ Meine Stimme klang trocken und heiser. Ich versuchte es noch einmal. „Chase?“ Nichts. Ich stand stolpernd da. Meine Beine waren steif. Die Hütte war dunkel, nicht nachtdunkel, sondern … trüb. Grau. Als hätte die Sonne vergessen zu scheinen. Die Uhr an der Wand blinkte: 07:42. Aber das war nicht das Seltsamste. Das Kalenderblatt war umgeblättert. Drei Tage waren vergangen. Ich taumelte zur Tür und riss sie auf. Kein Sonnenaufgang begrüßte mich. Nur schwaches, farbloses Licht strömte von einem Himmel, der so unnatü

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