Die Luft war schwül, schwer von einer Stille, die lauter schrie als jeder Schlachtruf. Ich stand am Rande des Schattens der Sonnenfinsternis, der Herzstein pulsierte zwischen meinen Händen wie ein wilder Herzschlag, den ich nicht kontrollieren konnte. „Storm“, brach Chases Stimme hinter mir. „Du musst das nicht allein durchstehen.“ Ich drehte mich um, meine Augen brannten vor Wut. „Ich *muss*. Sonst zerbricht alles. Ich verliere sie … und vielleicht alles, was mit ihr zu tun hat.“ Chase trat näher, doch ich hob die Hände und spürte, wie die Hitze aufstieg, die Macht durch meine Adern pulsierte. „Die Prophezeiung sagt, ich muss mich entscheiden. Meine Mutter retten – und das Gleichgewicht verlieren. Oder die Prophezeiung zerstören und sie für immer verlieren.“ Sein Gesicht verzerrte si

