„Chase?“, flüsterte ich. Er sah zu mir auf, aber es waren nicht seine Augen. Sie hatten denselben Rotton, den ich bei der Verräterin gesehen hatte – uralt, endlos, gebrochen. Er blinzelte einmal. Zweimal. Dann verblasste das Leuchten und wurde von weit aufgerissenen, panischen Augen abgelöst. Seinen Augen. „Storm …“, seine Stimme brach. „Er war in mir.“ „Ich weiß.“ Ich schlang meine Arme um ihn. Er war eiskalt, als hätte der Schatten ihm die Wärme geraubt. „Du bist jetzt hier. Bei mir.“ Er umklammerte meine Handgelenke fest. „Aber was, wenn ich nicht immer hier bin?“ Ich wusste keine Antwort. Mein Schweigen sagte zu viel. Der Wind drehte. Ich sah auf. Wir waren nicht allein. Dutzende schwache Silhouetten standen im Nebel vor uns – beobachtend. Wölfe ohne Geruch, ohne Wärme. Augen,

