Der aufziehende Sturm

438 Worte

Die Luft im Rudelhaus war voller Spannung. Geflüster folgte mir, als ich den Korridor entlangging, jede gedämpfte Stimme erinnerte mich daran, dass etwas nicht stimmte. Ich traf Chase im Ratssaal an, er hatte mir den Rücken zugewandt und starrte aus dem Fenster. „Chase“, sagte ich leise. Er drehte sich um, seine Augen waren müde. „Storm. Hast du die Gerüchte gehört?“ Ich nickte. „Man sagt, jemand hat deine Führung in Frage gestellt.“ Er seufzte und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. „Es stimmt. Marcus hält mich für ungeeignet, das Rudel zu führen.“ „Marcus?“, fragte ich stirnrunzelnd. „Aber er war jahrelang dein Verbündeter.“ „Offenbar nicht mehr.“ Er wandte den Blick ab. „Er glaubt, meine Entscheidungen hätten das Rudel geschwächt.“ Ich trat näher. „Was wirst du tun?“ „Ich werde

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