Ich drehte mich um, doch mein Schatten folgte mir nicht. Er *beobachtete* mich. Still. Aufrecht. Seine Konturen wanden sich wie Rauch. Seine Arme hingen länger als meine, seine Haltung war falsch – um Zentimeter verschoben, als würde mich jemand durch einen zerbrochenen Spiegel nachahmen. Chase sah es auch. „Storm“, hauchte er und trat näher, doch ich hob die Hand. „Lass es.“ Der Schatten neigte den Kopf, genau wie ich, nur langsamer. Spöttisch. Soluns Stimme wurde leiser. „Das ist nicht mehr dein Schatten.“ „Was ist es?“, flüsterte ich. „Eine Fessel. Etwas, das zurückblieb, als der Hohlkönig in dich griff.“ Er hielt inne. „Etwas, das wartet.“ Die Erde ächzte unter unseren Füßen. „Bin ich es?“, fragte ich. Der Schatten bewegte sich, und ich spürte es – *in mir*. Als würden sich

