Kapitel 13

356 Worte

Die Prüfung der Einsamkeit Die Stille nach seiner Abwesenheit war unerträglich. Seraphina ging weiter, doch jeder Schritt fühlte sich schwerer an. Ihre Magie reagierte verzögert, als würde sie ständig nach etwas greifen, das nicht mehr da war. Kaels Präsenz hatte sie unmerklich gestützt – nicht als Quelle, sondern als Anker. Jetzt fehlte er. Der Wald um sie herum war verändert. Spiegelungen tauchten zwischen den Bäumen auf. Schatten flüsterten mit vertrauten Stimmen. Prüfungen. Keine äußeren Feinde – sondern Erinnerungen. „Du brauchst niemanden“, zischte eine Stimme, die klang wie ihre eigene. „Alle, die du liebst, gehen.“ Seraphina blieb stehen, schloss die Augen. „Nicht heute“, sagte sie leise. „Nicht mehr.“ Sie rief ihre Magie – nicht mit Kraft, sondern mit Klarheit. Die Illusi

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