Kapitel 16

398 Worte

Wenn die Welt hinsieht Der Wald war nicht mehr allein. Seraphina spürte es, noch bevor sie die fremde Magie klar benennen konnte. Sie lag wie ein kalter Film über den Wurzeln, spannte sich zwischen den Bäumen, als würde jemand beobachten. Nicht aus der Ferne. Aus Nähe. Aus Berechnung. „Wir werden erwartet“, sagte sie leise. Kael blieb stehen. Sein Körper spannte sich an, nicht aggressiv, sondern bereit. „Von wem?“ Seraphina antwortete nicht sofort. Sie ließ ihre Hand über die Rinde eines Baumes gleiten, lauschte. „Vom Zirkel.“ Kael atmete langsam aus. „Dann haben sie deine Spur aufgenommen.“ „Oder unsere“, korrigierte sie. Kael sah sie an. In seinem Blick lag keine Überraschung – nur Sorge. „Wenn sie dich unter Druck setzen…“ „Dann werden sie feststellen, dass ich mich verände

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN