Zwei Wochen waren vergangen. Zwei lange, seltsame, verwirrende Wochen seit der Nacht des Balls—seit dem Fremden, seit den Flüstereien, seit dem Hämmern in meinem Kopf und dem Erwachen in Dantes Zimmer, ohne Erinnerung daran, wie ich dorthin gekommen war. Und seit diesem Tag hatte sich alles verändert. Dante war nicht plötzlich weicher geworden, nein. Er folgte mir nicht in die Schulflure und tauchte nicht in den Schatten der Cafeteria auf. Aber er sorgte dafür, dass jemand anderes es tat. Rico. Am Anfang nervte es mich—überall beobachtet zu werden. Ich dachte, nach der Sache mit dem Betäubungsmittel würde alles wieder normal werden. Ich dachte, Dante würde einfach die Sicherheit in der Villa verstärken und mein Schulleben in Ruhe lassen. Aber nein. Schon am nächsten Morgen war Rico

